Jeep Compass im Wintertest

Dass Jeep mit dem neuen Compass ein konkurrenzfähiges Kompakt-SUV auf die Beine gestellt hat, konnte ich bereits im Sommer 2017 erfahren. Damals war ich in der Nähe von Lissabon mit dem geländefähigsten Modell unterwegs. Da es den sogenannten Trailhawk allerdings nur mit dem starken 170-PS-Diesel und der Neungang-Automatik gibt, war es nun Zeit für eine Testfahrt mit einem anderen Derivat. So habe ich jetzt die verschneiten Straßen Österreichs unter die Compass-Räder genommen. Der Antrieb meiner Wahl: der 2,0-Liter-Vierzylinder-Diesel mit 140 PS, Sechsgang-Schaltgetriebe und Allradantrieb.

Leises Aggregat und Allrad-Anfahrer
Auf den ersten Kilometern fällt schnell auf, dass das Aggregat recht gut gedämmt ist. Ein gewisses Brummen ist zwar zu vernehmen, so unangenehm wie beispielsweise im Renegade klingt der Selbstzünder aber nicht. Die 350 Newtonmeter Drehmoment liegen bereits bei sehr frühen 1.500 Umdrehungen an und so wirkt der Motor auch im unteren Tourenbereich schön kraftvoll. Dazu kommt, dass der Compass bis Tempo 30 stets mit Allrad anfährt. Gesetz den Fall, Sie haben sich jetzt an das nicht ganz so definierte Schaltgetriebe gewöhnt (sollte machbar sein) und Sie schaffen es, die Gänge flüssiger als ich durchzuschalten, dann beschleunigt der Compass in 10,1 Sekunden auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit gibt der Hersteller mit 190 km/h an, den Durchschnittsverbrauch mit 5,2 Liter.

Amerikanische-Gene? Nur noch teilweise ...
Die Fahrleistungen können sich eigentlich ...