Hyundai Inster (2025) im Video: Warum kaufen und warum nicht?!
Unterwegs im günstigen City-Stromer mit bis zu 400 km Reichweite
Klein, aber oho und perfekt für die Stadt: Der neue Hyundai Inster ist eines der spannendsten Elektroautos aktuell. Mit einem Einstiegspreis von unter 25.000 Euro und einer angegebenen Reichweite von bis zu 400 Kilometern ist er eine interessante Lösung für alle, die ein praktisches, effizientes und erschwingliches Auto suchen. In unserem Video zeigen wir alle Details!
Mit einer Länge von 3,82 Metern und einer Breite von nur 1,61 Metern ist der Hyundai Inster ein Meister der Kompaktheit. Diese Maße prädestinieren ihn für den Stadtverkehr, wo er sich mühelos durch den dichten Verkehr schlängelt und auch in engen Parklücken Platz findet. Trotz seiner geringen Außenabmessungen überrascht der Inster mit einem bemerkenswerten Platzangebot im Innenraum. Je nach Bedarf und Position der optional erhältlichen, verschiebbaren Rücksitzbank lässt sich das Kofferraumvolumen flexibel zwischen 238 und 351 Litern variieren.
Bildergalerie: Hyundai Inster (2025)
Für den Transport sperriger Güter lassen sich die Rücksitze komplett umklappen, wodurch das Ladevolumen noch weiter vergrößert wird. Sogar der Beifahrersitz lässt sich umklappen, um besonders lange Gegenstände zu transportieren. Das Einsteigen in den Hyundai, der für vier Personen zugelassen ist (später wird es auch eine fünfsitzige Version geben), ist dank der Hecktüren, die sich um fast 90 Grad öffnen lassen, ein Kinderspiel. Die Bein- und Kopffreiheit ist im Verhältnis zur Größe erstaunlich. Auch Isofix-Befestigungen sind vorhanden.
Das Cockpit des Hyundai Inster wirkt modern und aufgeräumt. Zwei 10,25-Zoll-Bildschirme dominieren das Armaturenbrett und stellen Fahrinformationen sowie die Inhalte des Infotainmentsystems übersichtlich dar. Dieses überzeugt durch eine intuitive Bedienung und die Integration von Android Auto und Apple CarPlay, die eine nahtlose Verbindung mit dem Smartphone des Fahrers ermöglichen.
Over-the-Air-Updates sind ebenfalls an Bord, so dass das System stets auf dem neuesten Stand gehalten werden kann. Die wichtigsten Fahrzeugfunktionen lassen sich über die Bedienelemente in der Mittelkonsole steuern. Obwohl die Anordnung etwas kompakt wirkt, findet man sich nach kurzer Eingewöhnungszeit gut zurecht. Die Materialauswahl im Innenraum ist funktional und zweckmäßig, auch wenn an einigen Stellen Hartplastik dominiert. Die Verarbeitung macht aber einen soliden Eindruck.
Der Testwagen war mit dem stärkeren 115-PS-Motor und der 49-kWh-Batterie ausgestattet. Die Beschleunigung ist vor allem im Stadtverkehr spritzig, und die verschiedenen Fahrmodi erlauben eine Anpassung des Ansprechverhaltens. Ein Highlight ist die einstellbare regenerative Bremse, die bis zum One-Pedal-Driving eingestellt werden kann.
Die Rundumsicht im Hyundai Inster ist dank der erhöhten Sitzposition und der großzügigen Fensterflächen gut. Lediglich die relativ breiten hinteren Dachsäulen können beim Abbiegen oder beim Spurwechsel die Sicht etwas einschränken. Mit einem Wendekreis von 10,6 Metern ist der Inster wendig, aber nicht Klassenbester.
Im Stadtverkehr wurde ein Durchschnittsverbrauch von 13,2 kWh pro 100 Kilometer gemessen, auf der Landstraße 15,8 kWh und auf der Autobahn bei 130 km/h 19,1 kWh. Daraus ergibt sich eine reale Reichweite von bis zu 348 Kilometern im Stadtverkehr. Geladen wird der Inster an einer DC-Schnellladesäule mit bis zu 100 kW, die die Batterie in rund 29 Minuten von 10 auf 80 Prozent füllt. An einer AC-Ladestation sind bis zu 22 kW möglich.
Der Hyundai Inster ist in der Basisversion Select ab 23.900 Euro erhältlich. Die Version Trend bietet eine umfangreichere Ausstattung und ist ab 25.900 Euro zu haben. Zu den wichtigsten Konkurrenten zählen der elektrische Citroën C3, der Renault 5 und der Fiat 500e.
Der Hyundai Inster überzeugt mit einem für seine kompakten Abmessungen überraschend großen Innenraum und einem angenehmen Fahrgefühl. Allerdings ist er nur für vier Personen zugelassen und die verschiebbare Rückbank ist nicht serienmäßig. Das Infotainmentsystem könnte etwas schneller reagieren, aber insgesamt ist der Inster ein interessantes und erschwingliches Elektroauto für die Stadt.
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