Ferraris erstes Elektroauto hat Fake-Sound: So klingt es
Man hört schon eine leichte Verbrenner-Note
Ferrari-Chef Benedetto Vigna ließ uns bereits wissen, dass die kommenden Elektroautos seines Unternehmens nicht nur leise vor sich hin säuseln werden. Laut Vigna entwickelt das springende Pferd einzigartige "Sound-Signaturen". So sollen auch die rein Elektrischen die ikonische Identität der Marke aufrechterhalten.
Jetzt haben wir Gelegenheit, uns einen ersten kleinen Eindruck des künftigen Ferrari-Klangs zu machen, denn ein neues Erlkönig-Video hat ein paar Sound-Schnipsel des kommenden E-Autos aus Maranello eingefangen.
Besonders lang ist das Video nicht und so richtig auf die Ohren gibt uns der Ferrari-Prototyp mit den dicken Fake-Auspuffendrohren auch nicht. Nichtsdestotrotz kann man im Clip der Instagram-Seite Varryx_ ein leichtes Rumoren hören, dass definitiv nach Verbrenner klingt, als der Erlkönig an der Kamera vorbeihuscht.
Laut dem Besitzer des Accounts kommt der Klang von irgendwo hinter dem Heckstoßfänger. Die ziemlich wild angeschraubten Endrohre sind ja offensichtlich nur Attrappen. Wie das Ganze klingt, wenn man dem Auto richtig die Sporen gibt, geht aus der kurzen Sequenz natürlich nicht hervor.
Zu berücksichtigen ist hier auch, dass es sich bei dem eher dezenten Benziner-Klang um lediglich einen von vielen Sounds handeln könnte, den Ferrari für sein erstes Elektroauto entwickelt. Einige Autohersteller bieten eine ganze Reihe an verschiedenen Klangbildern für ihre elektrischen Modelle an, die man meist irgendwo im Zentraldisplay auswählen kann. Als gutes Beispiel dient hier den Hyundai Ioniq 5 N, der neben futuristischen Sounds auch eine halbwegs vernünftige Verbrenner-Imitation im Angebot hat, die tatsächlich auch (in Verbindung mit den simulierten Gangwechseln) beim sportlichen Fahren hilft.
All zu lange werden wir nicht mehr warten müssen, um zu erfahren, wie man sich in Maranello den Klang seiner elektrischen Fahrzeuge vorstellt. Vor Ende 2025 will Ferrari sein erstes E-Auto präsentieren, 2026 soll es dann auf den Markt kommen. Zuletzt gab es ja bereits ein wenig Enttäuschung, weil der F80, das neue Hypercar des Cavallino Rampante, eher fade Geräusche in die Umwelt entlässt.
Das Design des Prototypen, den Sie hier auf den Bildern sehen, ist übrigens kein ultimativer Indikator für das endgültige Design des Autos. Schon beim Purosangue nutzte Ferrari Prototypen, die deutlich anders aussahen als das fertige Produkt.
Quelle: Varryx via Instagram
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