Dieser Mazda MX-5 mit Superbike-Motor klingt wie ein F1-Auto
Das Aggregat aus einer Honda CBR 1000 RR schafft bis zu 13.000 U/min und lässt den japanischen Roadster schreien ...
Der Mazda MX-5 ist preiswert, sportlich und bietet die Art von Spaß, die von Fahranfängern bis hin zu professionellen Rennfahrern genossen werden kann. Deshalb ist er eines der erfolgreichsten Modelle seiner Klasse. Und jeder, der einen MX-5 besitzt, wird Ihnen ein Ohr abkauen, bis Sie nachgeben und sich selbst einen kaufen. Ohne Spaß.
Die einzigen Probleme gegen die auch die eingefleischtesten Fans keine Argumente vorbringen können? Der MX-5 ist immer irgendwie etwas untermotorisiert gewesen. Und der Sound ist ebenfalls nicht unbedingt der Hit. Doch diese zwei Mankos lassen sich beheben. Wenn man beispielsweise einen starken Superbike-Motor zwischen die Vorderräder klemmt, der einen mit bis zu 13.000 U/min anschreien kann. Unrealistisch? Weit gefehlt ...
Verdammt noch mal, dieser Mazda klingt wie ein Formel-1-Auto aus den Neunzigern. Und wahrscheinlich fährt er sich auch so. Vor allem wenn man bedenkt, wie wenig die NB-Version wiegt (1.035 bis 1.155 kg) und wie viel Leistung das verbaute Honda-Triebwerk hat.
Falls Sie es also noch nicht am Klang erraten konnten: Dieser MX-5 wird von einem Honda CBR 1000 RR-Motor angetrieben, der auf satte 13.000 U/min hochdrehen kann. Heißt: Das Aggregat stammt aus der SC 77, die von 2017 bis 2019 gebaut wurde. Wir sprechen hier demnach von 192 PS und 114 Nm Drehmoment auf dem Papier.
Laut Erbauer leistet der Motor an der Antriebsachse allerdings "nur" 160 PS. In neueren Videos wird aber bereits ein Turbolader verbaut. Außerdem wurde das ursprüngliche, sehr gute Schaltgetriebe des MX-5 gegen ein sequenzielles Getriebe ausgetauscht. Auch nicht verkehrt.
Die daraus resultierende Maschine ist ein wahnsinniges kleines Ding, das wahrscheinlich weniger wiegt als der ursprüngliche Miata der NB-Generation, und zwar dank einer umfangreichen Gewichtsreduzierung sowie eines leichteren Motors und Getriebes als das Original. Durch den Tausch rückt der Motor noch weiter hinter die Vorderräder, fast bis in die Spritzwand, was für das Fahrverhalten des Wagens fantastisch sein muss.
Quelle: ReedMakeCar via YouTube
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