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Dieser Maserati-Restomod ist teurer als ein Ferrari SF90 Stradale
Nur 33 Einheiten des Biturbo Shamal will Modena Automobili bauen ... sobald der Prototyp fertig ist

Bild von: Modena Automobili

Von: Christopher Smith
Übersetzt von: Manuel Lehbrink
6. Nov. 2024 um 08:13 Uhr
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Gerade als wir dachten, wir hätten schon alles an Restomods gesehen, taucht ein weiteres Modell auf. Diesmal hat jemand einen Maserati Biturbo modernisiert. Es ist auch nicht irgendein Biturbo, sondern der seltene Shamal, der bis in die 1990er Jahre hinein erhältlich war. Zumindest ist es das, woran das italienische Start-up-Unternehmen Modena Automobili mit dieser kastenförmigen, muskulösen Interpretation erinnert. Der hier gezeigte Prototyp war ursprünglich ein Biturbo-Coupé aus dem Jahr 1983.
Der Wagen heißt schlicht Maserati Biturbo Shamal Restomod. Und die ikonische Form des Wagens ist weitgehend erhalten geblieben. Trotzdem gibt es Dinge, die fehlen: Beispielsweise die seltsam abgeschrägten hinteren Radkästen, eine Design-Handschrift von Marcello Gandini. Modena Automobili fügt außerdem eine neue Frontschürze mit einem tiefergelegten Kühlergrill, größeren Lufteinlässen und einem Splitter hinzu. Die Scheinwerfer sind in LED-Technik ausgeführt und gehen in eine neue Motorhaube über, die mit zwei Lüftungsöffnungen eine Hommage an den klassischen Shamal darstellt.

Foto: Modena Automobili
Hinten findet man eine neue Heckschürze, die das Vierfach-Auspuffmotiv beibehält. Dazwischen befindet sich ein aggressiver Diffusor, und darüber fügt Modena Automobili neue Rückleuchten hinzu. Ein großer Spoiler wölbt sich an den Seiten nach unten und verbindet sich dort mit der neuen Karosserie. Wie nicht anders zu erwarten, besteht diese größtenteils aus Kohlefaser, wobei auch etwas Stahl zum Einsatz kommt.
Bilder aus dem Innenraum sind nicht verfügbar, aber man sagt uns, dass wir ein digitales Kombiinstrument in dem alten Maserati erwarten können, das das ovale Design des Shamal beibehält. Neue Recaro-Sitze sind Teil des Plans, obwohl das ein Problem sein könnte, da Recaro Anfang des Jahres Konkurs angemeldet hat.
Bildergalerie: Maserati Biturbo Shamal Restomod (2024)

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Quelle: Modena Automobili
Unter der aktualisierten Haut übernimmt der alte Biturbo einen Großteil seines Antriebsstrangs vom neuen Ghibli. Dazu gehört der doppelt aufgeladene 3,0-Liter-V6-Motor, der hier auf 500 PS gebracht wurde. Die Kraft wird über ein Achtgang-Automatikgetriebe von ZF an die Hinterräder übertragen, wobei die Antriebswelle und das Differenzial des Ghibli verwendet werden. An allen vier Ecken sind Brembo-Bremsen installiert. Die Aufhängung des Biturbo behält das gleiche Design, erhält aber neu abgestimmte Federn und Federbeine. Ein neuer hinterer Hilfsrahmen und 18-Zoll-Räder runden die Verbesserungen ab.
Modena Automobili plant 33 "hochgradig individualisierbare" Biturbo Restomods, die jeweils einen nicht unerheblichen Startpreis von rund 585.000 Euro haben sollen. Es ist nicht klar, wann die Produktion beginnen wird, da das Unternehmen noch an den Details des hier gezeigten Prototyps feilt. Diese letzten Unklarheiten sollten aber bis zum Frühjahr 2025 aus dem Weg geräumt sein.
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Quelle: Modena Automobili
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