Das Highlight der Monterey Car Week: The Quail
Exklusive Autos auf dem Golfplatz - das Auto-Event der Superlative
Die Monterey Car Week in Kalifornien zählt zu den exklusivsten und angesagtesten Autoshows weltweit. Wobei genaugenommen "Autoshow" nicht ganz korrekt ist, denn im Grunde ist die Car Week eine Ansammlung verschiedenster Events, die über die ganze Woche an verschiedenen Stellen stattfinden. Sicher eines der absoluten Highlights dabei ist "The Quail", wo sich die Reichen, Schönen und Mächtigen in einem absolut exklusiven Umfeld treffen.
Feinstes Wetter, schöne Menschen, Champagner und die exklusivsten Autos der Welt - als Petrol Head fühlt man sich bei "The Quail" wie Alice im Wunderland. Wer allerdings an diesem schillerndstem Event der Autobranche teilnehmen möchte, muss entweder mindestens 1.500 Dollar für eine Eintrittskarte ausgeben oder wie in unserem Fall nach langem Betteln und viel Glück eine der wenigen Media-Akkreditierungen ergattern. Während andere Auto-Events dahinsiechen und um jeden Besucher kämpfen, ist der Besuch von The Quail schon fast ein Privileg.
Bildergalerie: The Quail Monterey Car Week 2024
PS-Wunderland
Der Hype ist aber absolut berechtigt, denn was dem betuchten PS-Fan hier geboten wird, ist absolut erstklassig. Und dabei meinen wir nicht nur das Upperclass-Catering mit Champagner und Austern, sondern in erster Linie die Autos. Oldtimer, Tuning, Neuwagen, Hypercars - Hauptsache teuer und exklusiv. Dabei lassen sich auch die Hersteller nicht lumpen und verwandeln das Event mit vielen Premieren und Neuvorstellungen in eine Open-Air-Messe. Rolls-Royce, Maserati, Pangani oder Lamborghini sind nur ein paar Beispiele der Hersteller, die hier ihre Neuheiten erstmalig zeigten.
Pangani Präsentation
Ungated Community - Upperclass zum Anfassen!
Auch der neue Bugatti Tourbillon gibt sich die Ehre. Und während man bei anderen Shows diese Art Fahrzeuge nur vom meterweit entfernten Absperrungen aus betrachten kann, wird hier komplett auf solche Maßnahmen verzichtet. Anfassen ist ausdrücklich erwünscht, das muss man der anspruchsvollen Clientel schon bieten. So kann man auch endlich mal den Fuß auf eine metertiefe Kuschelfußmatte von Rolls-Royce setzen oder an den skulpturalen Armaturen des Bugatti herumgriffeln. Herrlich!
Bugatti Tourbillon zum Anfassen
Resto-Mods vom Feinsten
Vor allem die Manufakturen laufen hier zur Bestform auf. Resto-Mod-Anbieter wie Ruf, Singer, Gemballa oder Gunther buhlen hier zum Beispiel erfolgreich um die betuchte Käuferschaft. Dabei scheuen sie auch Standgebühren im weitaus sechsstelligen Bereich nicht, schließlich trifft man nirgendwo sonst auf solch eine geballte Zahlungskraft. Wem das noch zu wenig ist, kann sich bei Pangani, Koenigsegg oder Hennessey ein Hypercar bestellen.
Krasser Resto-Mod auf 993-Basis von Gunther Werks
Unbegrenzte Möglichkeiten - typisch USA
Die Toleranz auf diesem Event ist grenzenlos. Erlaubt ist alles, was gut und teuer ist. So stört sich auch niemand daran, wenn Klassiker wie der Ford Bronco mit Elektroantrieb für die Zukunft fit gemacht werden. Oder gepanzerte SUVs im Military-Style wie der Rezvani Vengeance um die Gunst der Soccer-Mums buhlen. Elektro-Buggys spielen im Sandbunker und sogar Privatjets stehen auf der potenziellen Einkaufsliste.
Ford Bronco Resto-Mod
Sehenswert sind allerdings nicht nur die Autos, sondern auch die Menschen. Man fühlt sich wie in einer anderen Welt, die am ehesten noch mit einem exklusiven Pferderennen zu vergleichen ist. Jeder hat sich herausgeputzt und der Tuninganteil ist bei den Menschen mindestens genauso groß wie bei den Autos. Dazu gesellt sich jede Menge Prominenz. Wer also die Gelegenheit hat, sich das irgendwann mal anzusehen, sollte sie sich nicht entgehen lassen!
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