Wer A sagt muss auch B sagen. Oder im Falle von BMW, wer Facelift sagt, muss auch Alpina sagen? Nur eine Woche nach der Modellpflege des 3er schiebt die Automobilmanufaktur aus Buchloe ihre überarbeiteten Modelle nach. 

"Mehr Leistung, mehr Drehfreude, exzellentes Ansprechen" – das ist das Motto, mit dem Alpina den 3,0-Liter-Bi-Turbo-Reihensechszylindermotor des frisch überarbeiteten BMW 3er und des 4er beschreibt. Ganze 34 PS quetschen die Ingenieure als Plus für die GT-Version heraus und brechen damit die 500-Grenze. 529 PS und ein maximales Drehmoment von 730 Nm stehen dem geneigten B3 GT- und B4 GT-Fahrer jetzt auf quirligen Alpenstraßen (sofern vorhanden) zur Verfügung.

Bildergalerie: BMW Alpina B3 GT (2024)

Eine überarbeitete 8-Gang Sport-Automatik, ein vollvariabler Allradantrieb und ein serienmäßiges, geregeltes Hinterachssperrdifferential versuchen der Lage Herr zu werden. Leistungssteigerung, Fahrwerksauslegung und eine optimierte Aerodynamik der jüngsten Evolutionsstufe machen sich in den gesteigerten Fahrleistungen gegenüber der vorherigen Ausbaustufen bemerkbar.

  0 - 100 km/h 0 - 200 km/h Vmax
BMW Alpina B3 GT Limousine

3,4 Sekunden (-0,2)

11,6 Sekunden (-0,6)

308 km/h (+3)

BMW Alpina B3 GT Touring

3,5 Sekunden (-0,2)

12,0 Sekunden (-0,7)

305 km/h (+3)

BMW Alpina B4 GT Gran Coupe

3,5 Sekunden (-0,2)

11,9 Sekunden (-1,0)

305 km/h (+4)

Eine versteifte Anbindung der hinteren Stoßdämpfer in der Karosserie und eine vordere Domstrebe geben den aufgepumpten 3ern mehr Steifigkeit und Direktheit. Die Limousine erhält zusätzlich einen größeren Hinterachsstabilisator. Insgesamt wurde trotz der konsequenten Sportlichkeit Wert auf Langstreckenfahrkomfort gelegt.

Der BMW Alpina B4 GT erhielt neue Stabilisatoren mit versteifter Anbindung, die
Abstimmung der Lenkung und der geregelten Stoßdämpfer wurde umfassend überarbeitet. Eine neue Abstimmung hingegen erhielt der Allradantrieb und das geregelte Hinterachssperrdifferential.

Bildergalerie: BMW Alpina B4 GT (2024)

Im Exterieur gibt es zudem kleine Modifikationen an den "Canards" und dem Heckdiffusor. Klassische 20-Zoll-Alpina-Schmiederäder mit den markanten Speichen in der Farbe "Oro Tecnico" und die klassischen Außenfarben "Alpina Blau" oder "Alpina Grün" komplettieren die bullige Optik.

"Oro Tecnico" auch im Innenraum. Einige Details und Nähte kommen in der Designfarbe der GT-Modelle daher. Die Schaltwippen sind aus eloxiertem Aluminium gefertigt. Ein GT-Schriftzug findet sich sowohl in den Einstiegsleisten als auch in der Spange des neuen Sportlederlenkrads wieder. Das Produktionsnummernschild mit individueller Zählnummer auf der Mittelkonsole markiert das eigene Fahrzeug. BMWs "Driving Assistant Professional" ist in den Alpina-Modellen serienmäßig. 

BMW Alpina B3 GT und Alpina B4 GT sind ab sofort bestellbar. Die Auslieferung startet voraussichtlich ab November 2024. Mindestens 101.700 Euro werden für die B3 GT Limousine fällig, 102.900 Euro sind es für den Touring. Der B4 GT Gran Coupé steht ab 105.100 Euro vor der Tür. Letzteres ist quasi der Ersatz für das von BMW nicht realisierte M4 Gran Coupé.