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Bericht: Mercedes-Benz EQS sollte mit 1,0-Liter-Motor kommen

Der kleine Zweizylinder-Benziner hätte als Range Extender gedient, doch die Entwicklung wurde gestoppt ...

Mercedes-Benz EQS (2024)

Von: Adrian Padeanu

Übersetzt von: Manuel Lehbrink

17. Apr. 2024 um 18:32 Uhr

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Der EQS ist auf einer reinen Elektro-Plattform aufgebaut, aber Mercedes hat mit der Idee gespielt, einen Verbrenner einzubauen. Nicht um die Räder anzutreiben, sondern als Generator, um die Batterie während der Fahrt mit Strom zu versorgen. Einem neuen Bericht zufolge wurde ein Prototyp mit einem winzigen 1,0-Liter-Turbomotor als Range Extender getestet. Angeblich wurden diese Versuche jedoch eingestellt.

Autocar zitiert einen Mercedes-Insider, der behauptet, dass die Marke nicht mehr an der Entwicklung von Elektroautos mit Range Extender interessiert ist. Man hält sie für eine "Übergangstechnologie", die teuer in der Herstellung ist und nur minimale Vorteile bringt. Der EQS verfügte angeblich über eine Zweizylinder-Version des "M254"-Motors mit einem Auspuffsystem, das an der Vorderseite des Fahrzeugs angebracht war. Die Kraft kam von einem hinten angebrachten Elektromotor mit 268 PS, der seine Energie aus einem im Boden eingebauten Lithium-Ionen-Akkupack bezog.

Mercedes EQS 2025

Der vorne montierte Verbrenner hätte die Praktikabilität wahrscheinlich nicht beeinträchtigt, da der EQS ohnehin keinen Frunk hat. Ein zusätzlicher Motor und ein kleiner Kraftstofftank hätten jedoch das Gewicht des ohnehin schon schweren Autos erhöht. Der Preis (der wohl höher gewesen wäre) wäre ein weiteres Problem gewesen. 

Interessant: Das Unternehmen hat Ende 2020 eine Vereinbarung mit Geely unterzeichnet, um an Hybrid-Antriebssträngen zu arbeiten. Es wurden zwar keine Angaben zur Reichweite gemacht, aber wir wissen, dass der chinesische Automobilriese diese Art von Technologie in seinem Portfolio hat. Die Partnerschaft sieht vor, dass auch Volvo diese Motoren einsetzen wird.

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Das Unternehmen mit dem sagenumwobenen dreizackigen Stern konzentriert seine Bemühungen nun auf reguläre batteriebetriebene E-Fahrzeuge. Das kürzlich vorgestellte EQS-Facelift ist bereits ein gutes Mittel gegen Reichweitenangst, da die vergrößerte Batterie (von 108,4 auf 118 kWh) eine maximale WLTP-Reichweite von bis zu 822 km ermöglicht.

Quelle: Autocar

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