Wenn Sie unlängst mit dem Gedanken gespielt haben, sich eine Alpine A110 zu kaufen, dann werden Sie sich jetzt wahrscheinlich etwas ärgern. Der Hersteller hat nämlich seine Preise erhöht. Im gleichen Zug wurden aber auch die Ausstattungsumfänge erweitert. Bestellt werden kann ab sofort. Mit welchen Preisen Sie fortan für welche Modelle rechnen müssen? Wir klären auf ...

Trotz der Preiserhöhung verfügt die klassische A110 immer noch über den 1,8-Liter-Turbomotor mit 252 PS, aber sie hat jetzt serienmäßig 18-Zoll-Sérac-Felgen, 320-Millimeter-Brembo-Bremsen und einige zusätzliche Details im Innenraum. Zum Beispiel Sportpedale. Los geht's künftig bei 64.450 Euro.

Und der Rest der Modellpalette? Die A110 GT kostet jetzt 75.450 Euro, die S-Version startet bei 76.950 Euro und die wilde A110 R parkt ab sofort erst ab 109.950 Euro vom Händlerhof in die heimische Garage um. Zum Vergleich: Das letztgenannte Modell kostete bei der Markteinführung vor knapp einem Jahr noch 103.000 Euro.

Die Liste der Neuheiten ab Werk umfasst dafür je nach Baureihe aber jetzt glanzgedrehte 18-Zoll-Leichtmetallräder "Grand Prix" in Diamantschwarz, das Alpine "A"-Emblem an den Fahrzeugflanken in Chrom sowie das Premium-Audiosystem.

Zusätzlich werten künftig der automatisch abblendende Innenspiegel, beheizbare Sitze sowie Pedale und Beifahrer-Fußstütze aus Aluminium die Serienausstattung auf. Oder Alpine spendiert Frontscheinwerfer mit schwarzer Einfassung und elektrisch anklappbare Außenspiegel.

Ebenfalls neu für 2024: die Alpine A110 R Turini. Mit einem Startpreis von 103.950 Euro hat sie im Großen und Ganzen die DNA der klassischen R-Variante geerbt, die mit ihren aus der Formel 1 kopierten Carbonteilen eine gute Leistung an Bord dieses leichten Sportwagens garantiert. Der Hauptunterschied zwischen den beiden Varianten besteht darin, dass der Turini mit 18-Zoll-Aluminiumrädern und nicht mit Kohlefaserfelgen ausgestattet ist. Dies ist auch der Grund, warum der Preis um einige tausend Euro niedriger ist.