Im 408 hat Peugeot so einige Karosserieformen zusammengemixt. Eine Hochzeit aus Limousine, Coupé und SUV. So vielschichtig die Optik, so begrenzt ist die Antriebsauswahl in Deutschland. Zwei PHEV-Modelle und einen Benziner gibt es. Mit 131, 180 oder 225 PS. Wobei wir die Top-PHEV-Version aktuell nicht im Konfigurator finden. Egal ... jetzt kommt jedenfalls ein weiterer 136-PS-Benziner dazu, der mit 48-Volt-Mildhybrid das Angebot mittig ergänzt. 

Damit folgt das jüngste Modell der Marke dem Peugeot 3008 und dem Peugeot 5008, die bereits mit der gleichen Hybridtechnologie ausgestattet sind. Der 408 ist in der Ausstattungsvariante "Allure" laut Konfigurator ab 38.800 Euro erhältlich. Die "GT"-Variante liegt bei 43.250 Euro. Damit ist die MHEV-Version in der Basis 1.800 Euro teuerer als der reine Benziner mit 5 PS weniger. Bestellt werden kann der milde Hybrid ab sofort.

Peugeot 408 Hybrid 225 e-EAT8 (2022) im Test
Peugeot 408 Hybrid 225 e-EAT8 (2022) im Test

"Für Peugeot geht der Weg zur Elektromarke weiter, indem wir auch unser neuestes Modell mit unserem modernen Hybridsystem ausstatten. Damit möchten wir unserer Kundschaft noch mehr Möglichkeiten bieten, Mobilität gemeinsam mit uns elektrischer zu gestalten.“

Christian Dietsch, Geschäftsführer von Peugeot Deutschland

Optisch ändert sich durch den neuen Motor natürlich nichts, deshalb blicken wir gleich unters Blech: Der Antrieb besteht aus einem 1,2-Liter-Benziner mit 100 kW (136 PS), der mit einem neuen elektrifizierten 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe verbunden ist. Während der Fahrt lädt sich die 48-Volt-Batterie auf und senkt durch den Elektromotor im Getriebe den Kraftstoffverbrauch um bis zu 15 %.

Das Hybridsystem ermöglicht das Anfahren, Manövrieren und Fahrten bei niedriger Geschwindigkeit im Elektromodus, sodass laut Peugeot im Stadtverkehr bis zu 50 % der Strecken so zurückgelegt werden können. WLTP-Verbrauch? 5,1 – 5,2 Liter/100km.