Wenn man günstig in die Wohnmobil-Welt einsteigen will, kauft man entweder ein gebrauchtes Fahrzeug, baut sich einen Kastenwagen selbst aus oder macht Abstriche bei Größe und Ausstattung. Zelten mit dem normalen Pkw wäre eine weitere Alternative. Oder man geht zu einem Hersteller, der dieses Entry-Segment bedient – Sunlight. Vorhang auf für die neuen Cliff-Modelle auf Peugeot Boxer-Basis. Ab 49.999 Euro.

Ja ... richtig gelesen ... ab 49.999 Euro. Das ist die Hälfte des Preises, den man mittlerweile auch für einen VW California ausgeben kann – auf deutlich kleinerer VW T6.1-Basis versteht sich. Wie der Wohnmobilhersteller diese neuen und deutlich größeren Fahrzeuge so günstig anbieten kann? Man übt sich in Verzicht und lässt unnötigen Schnickschnack und irgendwelche Specials einfach weg.

Bildergalerie: Sunlight Camper Van Cliff 600 und Cliff 640 auf Peugeot-Basis

Der reduzierte Außenauftritt des 140 PS starken Campingmobils spiegelt sich so auch im Interieur in der neuen Wohnwelt samt eingestickter Sunlight-Palme in den Fahrersitzen wieder. Küche, Bad und Schlafbereich sind allerdings unverändert. Zu der Serienausstattung gibt es eine überschaubare, aber recht clever zusammenstellbare Auswahl an Extras. Erhältlich ist der neue Cliff-Peugeot – wie zu Beginn erwähnt – in den Karosserielängen 600 und 640. Also in Außenlängen von 6,00 und 6,40 Metern.

Für den Hersteller Sunlight (der übrigens zur Erwin Hymer-Gruppe gehört) war die Einführung des preisgünstigen Cliff ein wichtiges Ziel, wie Geschäftsführer Stephan Brutscher betont:

"Im Zuge der Supply Chain-Herausforderungen der vergangenen Jahre waren wir – wie die gesamte Branche – gezwungen, unsere Preise anzupassen. Es war uns ein zentrales Anliegen, dieser Entwicklung mit unserem neuen Cliff Modell gegenzusteuern und unserer gesamten Community weiterhin zu ermöglichen, ihren Traum leben zu können. Dafür steht Sunlight von Anbeginn und dafür stehen wir auch in Zukunft."

Zum Vergleich: Bislang startete das günstigste Cliff-Modell bei 54.699 Euro. Dafür gibt es immer noch ein Fahrzeug auf Fiat Ducato-Basis mit einer jedoch noch einmal kürzeren Außenlänge von 5,40 Metern. Den Link zum Test dieses Modells finden Sie unmittelbar unter diesem Absatz.