Seit 2022 bietet Skoda den Enyaq auch als schnittigeres Coupé an. Grund genug, um das Modell bei unserer diesjährigen Wahl zum Motor1 Social Car of the Year 2023 in der Kategorie "Electric Vehicle" mit in die Liste der Finalisten aufzunehmen.

Die Abstimmung auf unser sozialen Kanälen fand vom 20. bis zum 24. Februar statt und am Ende konnte sich das Skoda Enyaq iV Coupé gegen die starke Konkurrenz behaupten. Im Finale besiegte es sogar den Hyundai Ioniq 6 mit 63 Prozent der Stimmen. Und zwar obwohl der Hyundai seine Vorrunden immer mit einem klaren Ergebnis für sich entscheiden konnte.

Wie die Abstimmungen jeweils ausgingen, können Sie hier auf unserer Turnier-Übersicht sehen:

Motor1 Social Car of the Year 2023: Electric Vehicle

BMW i7

Die siebte Generation der 7er-Baureihe ist gleichzeitig die erste Generation der Luxuslimousine, die auch vollelektrisch erhältlich ist. Seit Ende 2022 geht also der 544 PS starke i7 xDrive60 auf Kundenfang für die Marke. Die über 100 kWh große Batterie sorgt für eine WLTP-Reichweite von rund 600 km, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 240 km/h. 139.900 Euro ruft BMW für den Elektro-7er auf.

Hyundai Ioniq 6

Nachdem schon der Ioniq 5 für Hyundai zu einem großen Erfolg werden konnte, schiebt die koreanische Marke den limousinenartigen Ioniq 6 nach. Er basiert ebenfalls auf der gleichen 800-Volt-Plattform aus dem Konzern und teilt sich die technischen Daten mit der Nummer 5. Seit November 2022 ist das Modell auf dem Markt. Die Preise beginnen bei 43.900 Euro. Dann bekommt man allerdings nur die kleinere 53-kWh-Batterie. Wer den großen Stromspeicher haben möchte, muss 10.100 Euro Aufpreis bezahlen.

Kia Niro EV

Ein reines Elektroauto ist der Kia Niro eigentlich nicht, denn schließlich gibt es das kompakte SUV auch mit Voll- oder Plug-in-Hybrid-Antrieb. Anders als der Kia EV6 basiert der Niro EV auch nicht auf einer Plattform mit 800-Volt-Technik, sondern muss mit einem 400-Volt-Layout zurechtkommen. 47.590 Euro verlangt Kia mindestens für den Stromer. Angeboten wird lediglich eine Variante: Mit rund 65 kWh großem Akku, 204 PS und einer WLTP-Reichweite von 460 Kilometern.

MG4 Electric

Der MG4 Electric ist ein wahrer Preisknüller. Ihn gibt es für unter 30.000 Euro. Dann muss man allerdings mit einer WLTP-Reichweite von 350 km zurechtkommen. Wenn man den 51-kWh-Akku aber gegen das Batteriepaket mit 64 kWh austauscht, lässt sich der theoretische Radius auf 450 km erhöhen. Ach ... wo übrigens MG draufsteht, ist heute natürlich China drin. Mit Großbritannien hat der Name MG nichts mehr am Hut.

Mercedes-Benz EQE

Wenn einem der Mercedes-Benz EQS bislang zu groß war, dann hat der Hersteller mit dem Stern seit Mitte 2022 auch eine Elektrolimousine in einer Nummer kleiner im Programm. Den EQE gibt es von 245 PS (EQE 300) bis 687 PS (AMG EQE 53). 459 bis 639 Kilometer beträgt die Reichweite. Je nach Antrieb. 66.402 Euro sind zwar als Basispreis nicht gerade wenig, aber im Vergleich zu einem größeren EQS kann man in der Basis rund 43.000 Euro sparen.

Smart #1

Nachdem Smart schon mit dem Fortwo und dem Forfour zur Elektromarke avancierte, folgt nun nach dem Ableben der beiden erstgenannten Modelle der #1. Dabei handelt es sich um ein kleines SUV das von Smart in einem Joint Venture zwischen der Mercedes-Benz-Gruppe und der Geely Holding entwickelt und produziert wird. Ein Lithium-Ionen-Akkumulator mit einem Energieinhalt von 66 kWh soll eine Reichweite nach WLTP von 420 bis 440 km ermöglichen. Völlig verrückt: Die Brabus-Version mit 272 PS an der Hinter- und noch einmal 156 PS an der Vorderachse.

Skoda Enyaq iV Coupé

 

Der normale Skoda Enyaq iV war Ihnen zu praktisch? Dann gibt es seit 2022 auch das Enyaq iV Coupé mit etwas schnittigerem Heck. Der ID.5 von Skoda baut ebenfalls auf der MEB-Plattform des VW-Konzerns auf und unterscheidet sich von den technischen Daten her deshalb nicht von seinen Verwandten. 54.400 Euro kostet das Modell mindestens.

Toyota bZ4X

Der erste Elektro-Toyota hört auf den etwas umständlichen Namen bZ4X. Das Crossover gibt es mit 204 PS und Frontantrieb oder mit 218 PS und Allrad. Er basiert auf der dedizierten Plattform e-TNGA (Toyota New Global Architecture), die auch die Schwestermodelle Lexus RZ und Subaru Solterra nutzen. Die Preise starten bei 47.490 Euro.