Nachdem Chevrolet die erste Mittelmotor-Corvette auf den Markt gebracht hatte, gab es Gerüchte, dass der Hersteller die Marke zu einer vollwertigen Subbrand mit mehreren Modellen ausbauen könnte. Ende 2019 ließ GM-CEO Mary Barra die Tür für eine solche Möglichkeit leicht offen und einem neuen Bericht von Car and Driver zufolge existiert die Idee weiterhin. 2025 soll es soweit sein. Was ist dran?

Laut der Publikation plant Chevrolet, neben dem elektrischen Corvette-Coupé noch zwei weitere Modelle unter der Marke Corvette auf den Markt zu bringen. Bei den neuen Fahrzeugen wird es sich um ein viertüriges Coupé und einen leistungsstarken Crossover handeln. Motor1.com hat Chevrolet zu den Gerüchten befragt, aber der Hersteller wollte sich zu den Spekulationen nicht äußern.

Bildergalerie: Chevrolet Corvette C8 SUV Rendering

Die Quelle von Car and Driver sagte, dass sich die Modelle von anderen Elektroautos durch High-End-Software und -Hardware unterscheiden werden. Wie zum Beispiel ultra-effiziente Wechselrichter, Vierradlenkung und andere Extras. Die Autos werden außerdem über ein 800-Volt-Elektrosystem mit einer Ladekapazität von bis zu 350 Kilowatt, hochdichte Batterien, ein Zweiganggetriebe, Brake-by-Wire, Torque Vectoring und ein patentiertes Kühlsystem verfügen.

Die Corvette C8, die für das Modelljahr 2020 auf den Markt kam, war eine große Veränderung für die Baureihe, da sie zum ersten Mal ein Mittelmotorsportwagen wurde. Bislang hat Chevrolet die Corvette Z06 auf den Markt gebracht, aber es sind noch weitere Varianten in der Entwicklung, wie die Corvette Hybrid mit Allradantrieb. Gerüchten zufolge bereitet die Marke auch eine wiederbelebte ZR1, eine noch extremeren Hybrid-Version, die nach Zora Arkus-Duntov benannt ist, und die vollelektrische Variante vor.

Da die Autohersteller für den Rest des Jahrzehnts dazu übergehen, nur noch Elektrofahrzeuge zu bauen, wird es Gelegenheiten zur Unterbrechung von Baureihen geben. Für GM bedeutet das möglicherweise, den beliebten Corvette-Namen für eine Reihe von High-End-Modellen zu nutzen, die dem Autohersteller etwas Luxuriöses und Leistungsfähiges bieten würden.