Sie glauben, Sie haben einen schicken Bürostuhl? Im Vergleich zu diesem Teil wohl kaum. Was sich die VW-Leute in Norwegen dabei gedacht haben? Wir vermuten, dass ein paar Ingenieure angesichts des nahenden Winters verrückt geworden sind. Wie sonst lässt sich ein motorisierter, beheizbarer Bürostuhl mit Scheinwerfern, einer Stereoanlage und einer Rückfahrkamera erklären? Und damit haben wir noch lange nicht alle Features genannt ...

Er ist ein Produkt von Volkswagen Nutzfahrzeuge in Norwegen, und ja, es gibt ihn wirklich. Er wird einfach "Stuhl" genannt und erreicht dank eines einzigen Elektromotors, der die großen Räder antreibt, eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h. Es handelt sich dabei übrigens um 4-Zoll-Aluminiumräder, die auch die Lenkung steuern. Mit einer voll aufgeladenen Batterie hat der Stuhl eine Reichweite von 12 Kilometern. Das sollte reichen, um mindestens eine Woche vom Schreibtisch aus auf die Toilette zu fahren, selbst für diejenigen, die ständig versuchen, einem besonders mürrischen Chef auszuweichen.

Bildergalerie: Volkswagen Nutzfahrzeuge mit elektrischem Bürostuhl

Sobald man sich auf dem Sitz niedergelassen und angeschnallt hat (natürlich gibt es einen Sicherheitsgurt), hat man auf diesem Luxusstuhl buchstäblich eine Fülle von Geräten in Reichweite. LED-Scheinwerfer leuchten durch dunkle Flure. Eine Hupe weist unaufmerksame Kollegen auf Ihre Anwesenheit hin. Wenn das nicht klappt, drehen Sie die Stereoanlage auf. Bei den seltenen Gelegenheiten, bei denen die Büromitarbeiter Ihre Musik mögen, verfügt der Stuhl auch über blinkende Partylichter. Und wenn es richtig lustig wird, gibt es eine Anhängerkupplung an der Rückseite, um Getränkefässer in den Pausenraum zu schleppen.

Ein Infotainment-System hält Sie über alles auf dem Laufenden, was mit dem Stuhl passiert. Dazu gehören 360-Grad-Sensoren und eine Rückfahrkamera, die perfekt dafür geeignet ist, den Büroclown dabei zu erwischen, wie er versucht, Ihnen heimlich ein weiteres "Tritt mich"-Schild auf den Rücken zu kleben. Heute nicht, du Kasper. Heute nicht.

Nein, man kann ihn nicht bei deinem VW-Händler (oder in einem coolen Möbelhaus) kaufen. Es handelt sich um ein Einzelstück, das gebaut wurde, um VWs Angebot an Transportern und Nutzfahrzeugen in Norwegen zu bewerben. Und der Trick hat offensichtlich funktioniert, denn hier sind wir und schreiben darüber. Er ist sicherlich nicht so leistungsfähig wie ein Multivan, ein Caddy oder ein ID. Buzz, aber der Stuhl wäre unsere einzige Wahl, um in die nächste Runde der Büroolympiade zu kommen.