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Prodrive Hunter debütiert als All-Terrain-Supercar mit 600 PS

In der Broschüre heißt es in Anspielung auf Dr. Emmett Brown aus Zurück in die Zukunft: "Wo wir hingehen, brauchen wir keine Straßen".

Prodrive Hunter (2022)

Von: Adrian Padeanu

Übersetzt von: Roland Hildebrandt

16. Mär. 2022 um 14:40 Uhr

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Wenn Sie es leid sind, auf den Porsche 911 Safari / Dakar oder den Lamborghini Huracan Sterrato zu warten, hat Prodrive jetzt einen geländegängigen Supersportwagen im Angebot. Der Hunter ist im Wesentlichen eine Straßenversion des BRX Hunter T1+ Dakar Rallyefahrzeugs. Er hat das Aussehen der Wettbewerbsversion weitgehend beibehalten, aber da er nicht den Klassenvorschriften entsprechen muss, hat er über 50 Prozent mehr Leistung.

Das Herzstück des Hunter ist ein von Ford gelieferter 3,5-Liter-V6-Motor, der von Prodrive so optimiert wurde, dass er mehr als 600 PS und ein Drehmoment von 700 Newtonmetern erzeugt. Der potente Twin-Turbo-Motor verhilft dem alltagstauglichen Supersportwagen zu einer Beschleunigung von 100 km/h aus dem Stand in weniger als vier Sekunden. Als Höchstgeschwindigkeit schafft er fast 300 km/h.

Bildergalerie: 2023 Prodrive Hunter

2023 Prodrive Hunter

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Die Höchstgeschwindigkeit ist geradezu erstaunlich für ein Auto, das mit massiven 35-Zoll-Geländereifen ausgestattet ist, die in erster Linie für raue Straßen und nicht für glatten Asphalt gedacht sind. Die Spitze ist jedoch nur mit straßenorientierten Reifen möglich.

Der Prodrive Hunter weist eine Doppelquerlenkeraufhängung vorne und hinten mit 400 Millimetern Federweg auf. Interessanterweise sind das sogar 50 mm mehr als bei der Dakar-Spezifikation.

Prodrive hat den Hunter mit einem Sechsgang-Getriebe mit Schaltwippen ausgestattet, das die gesamte Kraft an ein Allradsystem weiterleitet. Das Outdoor-Biest verfügt über ein vorderes, mittleres und hinteres Differenzial sowie über einstellbare Dämpfer und einen riesigen Kraftstofftank mit einem Fassungsvermögen von 480 Liter. Er fährt auf geschmiedeten Leichtmetallrädern der Größe 8,5J x 172 mit Sechs-Kolben-Bremssätteln, die zusammen mit belüfteten Scheiben Teil der Rennbremsanlage sind.

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Wie Sie vielleicht schon erraten haben, ist der Prodrive Hunter nicht gerade billig. Er kostet 1,25 Millionen Pfund (1,63 Millionen Dollar bei den derzeitigen Wechselkursen), und das vor Steuern. Die Produktion in Banbury, Großbritannien, ist auf 25 Exemplare begrenzt, und das erste Exemplar wurde bereits an den Prinzen Salman bin Hamad Al Khalifa aus Bahrain verkauft. 

Wahrscheinlich werden der Lamborghini Huracan Sterrato und der Porsche 911 Safari / Dakar beide wesentlich billiger sein, aber wir werden sehen, ob sie mit den Geländefähigkeiten des Hunter mithalten können. In einem Interview mit Autocar bezeichnete Prodrive-Boss David Richards den Hunter als "den Ferrari der Wüste".

Witzigerweise steht in der Broschüre des Autos der berühmte Satz aus dem Film "Zurück in die Zukunft": "Wo wir hinfahren, brauchen wir keine Straßen." In der Tat!

Quelle: Prodrive

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