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Der BMW i Vision Circular ist ein recycelbares Stadtauto

Ein winziges Elektroauto mit gewaltigen Bestrebungen

Der BMW i Vision Circular wurde heute auf der Münchner IAA enthüllt

Stefan Wagner Stefan Wagner

Von: Stefan Wagner

6. Sep. 2021 um 12:10 Uhr

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BMW hat bei der heute in München eröffneten IAA Mobility großes Heimspiel. Da muss natürlich einiges geboten werden. Manche Neuheit - namentlich die elektrischen iX und i4 - kennen wir bereits. Dazu gibt es mit dem iX5 Hydrogen eine neue Wasserstoff-Studie. Im Rampenlicht steht aber auch dieses kautzig-niedliche Kerlchen. Sagen Sie Hallo zum BMW i Vision Circular Concept. 

Der i Vision Circular ist ein kompakter elektrischer Viersitzer, den sein Erfinder um das Jahr 2040 sieht. Sein Fokus liegt auf Nachhaltigkeit und Luxus. Er besteht zu 100 Prozent aus recyclebaren Materialien und ja, das beinhaltet auch die Batterie. 

Der Circular soll eine Festkörperbatterie besitzen, die BMW ja schon im Jahr 2030 bringen will. Der beim Circular verwendete Akku soll nahezu vollständig aus recycelten Materialien hergestellt und zu 100 Prozent recyclingfähig sein. Gleichzeitig soll er aber auch eine deutlich höhere Energiedichte erzielen. Man soll sich ja hohe Ziele stecken. 

Bildergalerie: BMW i Vision Circular (2021)

BMW i Vision Circular (2021)

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Was das Design betrifft, wählt der i Vision Circular einen ziemlich neuen Ansatz. Die Niere ist zwar schon noch irgendwie erkennbar, aber sie verschmilzt in die Breite als eine digitale Fläche mit den Scheinwerfern. Windschutzscheibe und Dach scheinen aus einem Stück Glas zu sein. Die Heckscheibe schließt sich nahezu nahtlos an. Die großen Räder nehmen mit ihren schmalen Speichen das Design von Scheinwerfern und Grill auf. Am Heck gibt es eine durchgehende LED-Lichtleiste. 

Im Interieur kommt ein Mischmasch aus neuen, so noch nicht unbedingt gesehenen Materialien zum Einsatz. Aus der Instrumententafel wird eine schwebende, V-förmig in den Innenraum hineinragende Skulptur. Ihr Zentrum besteht aus einem 3-D-gedruckten, kristallinen Körper, durchzogen von nervenähnlichen Strukturen und einer Lichtinszenierung.

Hier sollen die "Gedankenströme" des Fahrzeugs sichtbar werden, man wirft quasi einen Blick ins Hirn des Fahrzeugs. Die Instrumententafel ist jedoch ebenso auch Interaktionsfläche. Der kristalline Körper ist beidseitig von natürlich behandeltem Holz eingefasst.

Anstelle von Displays gibt es im unteren Bereich der Windschutzscheibe eine Informationsfläche, die eine weiterentwickelte Form eines Head-up-Displays darstellt. Fahrdaten finden sich hier ebenso wie Kommunikations- und Entertainmentangebote für die Passagiere. Gesteuert wird das Ganze über Interaktionsflächen im Lenkrad.

Auch diese kompakten Elektriker debütieren auf der IAA

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Das BMW i Vision Circular Concept wird nicht in Serie gehen, zumindest nicht in absehbarer Zeit. Womöglich sehen wir ja im Jahr 2040 irgendetwas ähnliches. Gehen Sie jedoch davon aus, dass BMW einige der hier gezeigten Recycling-Techniken in künftigen Modellen zur Anwendung bringen wird. 

Unsere Schwesterseite InsideEVs geht beim i Vision Circular noch deutlich weiter ins Detail. Hier gelangen Sie zum Artikel.

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