Womit fallen Sie vor dem Burger-Restaurant oder beim abendlichen Cruisen automobiltechnisch am meisten auf? Ein AMG, Lamborghini oder Bugatti? Pah. Vergessen Sie es und sehen Sie sich dieses irre Teil hier an: Es heißt VonMercier Arosa und ist ein Hovercraft, das über Land, Wasser und alle Arten von Gelände dazwischen fahren kann. Richtig: Ein Luftkissenfahrzeug.

Es ist ziemlich neu, denn die Idee gibt es in irgendeiner Form schon seit 2014, und es gab schon ein paar Varianten. Bis zur Serienreife ist es jedoch noch nicht gekommen, aber es gab Fortschritte in der Entwicklung, die es näher an die Realität heranbringen als je zuvor.

Die neueste Variante ist eine wilde Kreation mit Tandem-Open-Air-Sitzplätzen in einem schnittigen und futuristischen Paket. Optisch erinnert das Fahrzeug ein wenig an den VW XL1. Viele Details bleiben geheim und exklusiv für Mitglieder, wenngleich das Unternehmen behauptet, der Arosa (nicht mit dem gleichnamigen Seat-Kleinwagen verwandt) sei das wendigste Hovercraft der Welt, da es ein patentiertes Steuerungssystem verwendet, das schnelle Bewegungen ermöglicht.

Bildergalerie: VonMercier Arosa, das Hovercraft-Supercar

Das bedeutet, dass die Leistungsdaten immer noch ein Geheimnis sind, obwohl frühere Zahlen darauf hindeuteten, dass das Hovercraft eine Geschwindigkeit von 120 Kilometer pro Stunde (80 Meilen pro Stunde) erreichen könnte. Wir wissen, dass ein Gasmotor Strom erzeugt, der drei unabhängige Elektromotoren antreibt.

Außerdem ist eine Batterie an Bord, deren Größe wir allerdings nicht kennen. Frühere Angaben deuten darauf hin, dass das Fahrzeug bei einer Geschwindigkeit von 64 km/h eine Reichweite von 193 Kilometern (120 Meilen) haben wird, was für ein solches Fahrzeug ziemlich weit ist. Das ist immerhin das Niveau eines Mini Cooper SE.

VonMercier plant, nur 60 Exemplare des Arosa zu produzieren, wobei die Preise bei 75.000 Dollar beginnen. Das ist eine Menge Geld für ein Fahrzeug, das durchaus fähig ist, wenn auch wahrscheinlich in seiner Nutzbarkeit eingeschränkt.

Es ist unwahrscheinlich, dass Sie dieses Fahrzeug an einem Samstagmorgen auf der Autobahn finden werden, da es eher ein Boot als ein Auto ist und die lokalen Behörden oft strenge Beschränkungen für die auf öffentlichen Straßen zugelassenen Kraftfahrzeuge haben.