Es sind die ersten Prototypen-Bilder des 370Z-Nachfolgers

Nachdem es zuletzt etwas ruhiger um den Nissan Z geworden ist, werden wir plötzlich mit Neuigkeiten geradezu überschwemmt. Wie unsere Kollegen von Motor1 USA von einem Nissan-Insider erfahren haben, wird das Bestellfenster für den neuen Z am 15. November aufgehen. Leider gilt das nicht für europäische Märkte, denn zu uns kommt das gute Stück ja gar nicht. Zumindest nicht auf offiziellem Wege. 

Ein kleiner Trost: Soeben sind die allerersten Erlkönigbilder des 370Z-Nachfolgers eingetrudelt. Nissan testet den komplett getarnten Sportwagen gerade auf öffentlichen Straßen irgendwo im US-Bundesstaat Colorado.

Durch die im September 2020 veröffentlichte Studie Z Proto wissen wir zwar schon recht gut, wie das Auto einmal aussehen wird, aber live auf der Straße ist dann trotz Tarnung doch noch mal etwas anderes. Im März dieses Jahres zeigte Motor1 US geleakte Bilder der Serienversion. Was darauf zu sehen war, unterscheidet sich nur marginal von der Studie. Aber diese neuen Erlkönigbilder scheinen die Echtheit der Leak-Bilder zu bestätigen. 

Der Testwagen verfügt über die gleichen Features, wie etwa die kleine Spoilerlippe am Heck oder die leicht geänderten Scheinwerfer. Auch der Grill und der Frontspoiler wirken vertraut. Er rollt sogar auf den gleichen Rädern. 

Als Nissan den Z Proto letzten September vorstellte, versprach man, dass es sich um ein sehr seriennahes Auto handeln würde. Der japanische Autobauer scheint sein Versprechen zu halten, denn was wir hier sehen, ist kaum von der Studie zu unterscheiden. Natürlich wird es verschiedene Ausstattungs- und Upgrade-Optionen geben, aber wer ein Fan des Z Proto ist, der wird auch das Serienauto mögen. 

Und es ist davon auszugehen, das ziemlich viele Menschen den neuen Z mögen werden. Es ist ja nicht nur das gelungene Retro-Design mit Anleihen bei Datsun und dem Heck, das an den 300ZX aus den 1990ern erinnert. Der neue Z wird auch einen 3,0-Liter-Biturbo-V6 mit um die 400 PS erhalten. Inklusive der Option auf ein manuelles Getriebe. Zudem soll es eine Neungang-Automatik geben. 

Interessant ist auch, dass der Z Gerüchten zufolge bei unter 35.000 US-Dollar starten soll. Und zwar mit dem V6. Damit wäre er in den Staaten günstiger als der Toyota Supra mit Vierzylinder. Vom Supra-Sechszylinder ganz zu schweigen. 

Während unsere Erlkönigjäger noch immer vom 400Z sprechen, wissen wir bereits ziemlich sicher, dass er am Ende einfach Z heißen wird. In Japan allerdings soll er den Namen Fairlady Z erhalten. Die offizielle Vorstellung sollte noch in diesem Jahr über die Bühne gehen. 

Bildergalerie: Nissan Z (2022) Erlkönigbilder

Bild von: Automedia