Suzuki Jimny (2021): Neustart als Nutzfahrzeug
Er löst die bisherige Pkw-Version ab
Nicht nur wir fanden (und finden) den Suzuki Jimny ziemlich cool, sondern auch die Kunden: Viele Monate lang musste man auf einen Neuwagen warten, die Händler wurden vom Ansturm förmlich überrannt. Doch die immer strengeren CO2-Vorschriften machten der Pkw-Version in Deutschland den Garaus. Jetzt gibt der Jimny sein Comeback - als Nutzfahrzeug.
Diese Volte ist überaus clever, schließlich waren die ausklappbaren Rücksitze der Pkw-Version sowieso nie wirklich brauchbar. Durch den Verzicht darauf und die daraus resultierende Einstufung als Nutzfahrzeug muss der Jimny lediglich CO2-Grenzwerte einhalten, die großzügiger ausgelegt sind.
Die neue Nutzfahrzeugvariante des kompakten Offroaders wird ausschließlich in der Ausstattungslinie "Comfort" mit manuellem 5-Gang-Schaltgetriebe angeboten, die Automatik-Option entfällt. Der Jimny NFZ verfügt über ein großes Gepäckabteil mit 863 Litern Ladevolumen. Zur optimalen Ausnutzung des Laderaums trägt der ebene Ladeboden bei, ein Trenngitter verhindert das Eindringen von Transportgut in die Fahrerkabine.
Für den Vortrieb sorgt wie gehabt ein 1,5-Liter-Benzinmotor, der 75 kW (102 PS) leistet und ein maximales Drehmoment von 130 Nm entwickelt. In Kombination mit einem robusten Leiterrahmen und einer steifen Radaufhängung mit Starrachsen vorne und hinten sorgt der zuschaltbare Allradantrieb mit Geländeuntersetzung für echte Offroad-Fähigkeiten.
Für den Jimny NFZ stehen insgesamt sechs Außenlackierungen zur Wahl, darunter auch zwei Zweifarben-Lackierungen. Die Komfortausstattung umfasst Annehmlichkeiten wie eine Klimaanlage mit Pollenfilter, Sitzheizung, CD-Radio mit Bluetooth-Freisprecheinrichtung und Lenkradbedientasten, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, elektrisch verstellbare Außenspiegel sowie rundum getönte Scheiben.
Bildergalerie: Test Suzuki Jimny 2018 OnLocation
Zusätzlich verfügt der Jimny NFZ über eine umfassende Sicherheitsausstattung unter anderem mit Dual-Sensor-gestützter aktiver Bremsunterstützung (DSBS – Dual Sensor Brake Support), Spurhaltewarnsystem, Verkehrszeichenerkennung, Berganfahr- und Bergabfahrhilfe sowie Müdigkeitserkennung.
Neu an Bord ist im Jimny NFZ die Notruffunktion eCall. Im Falle eines Unfalls verbindet sich das System automatisch mit dem Rettungsdienst und übermittelt den genauen Standort des Fahrzeugs.
Wie bereits bei der bisher erhältlichen Pkw-Variante, wird auch der Jimny NFZ in begrenzter Stückzahl nach Deutschland kommen. Aufgrund der weltweit sehr hohen Nachfrage müssen Kunden mit langen Wartezeiten rechnen. Weitere Informationen über individuelle Verfügbarkeiten geben die Suzuki-Vertragspartner vor Ort. Die Preise beginnen bei 18.415,97 Euro ohne Mehrwertsteuer, mit MwSt. sind es 21.915 Euro.
Bildergalerie: Suzuki Jimny startet als Nutzfahrzeug
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