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Bußgeldkatalog 2021: Alle Änderungen im Überblick

Zu schnelles Fahren wird jetzt teurer

Bußgelder 2021: Das ändert sich jetzt

Bild von: ADAC e. V.

Roland Hildebrandt Roland Hildebrandt

Von: Roland Hildebrandt

Aktualisiert: 8. Okt. 2021 um 14:35 Uhr

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Update: Eigentlich hätte der neue Bußgeldkatalog schon längst in Kraft getreten sein. Doch nach diversen Verzögerungen hat der Bundesrat erst heute (8.10.) final zugestimmt. Damit gelten in etwa drei Wochen neue, strengere Sanktionen für Vergehen im Straßenverkehr.

Egal, ob im Supersportwagen oder im Elektroauto: Wer künftig zu schnell fährt oder sich gar der Raserei hingibt, wird künftig härter bestraft. Bund und Länder haben jetzt Änderungen am Bußgeldkatalog beschlossen. Die 54. Verordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften (StVO-Novelle) vom 20. April 2020 sieht deutliche Verbesserungen für den Rad- und Fußverkehr und für die Verkehrssicherheit vor.

Zur Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr im Allgemeinen und insbesondere für den Rad- und Fußverkehr sind folgende Änderungen der Buß- und Verwarngelder beabsichtigt:

Für normale Pkw bis 3,5 t werden die Geldbußen in Euro bei Geschwindigkeitsüberschreitungen wie folgt erhöht:

Überschreitung in km/h innerorts ALT innerorts NEU außerorts ALT außerorts NEU bis 10 15 30 10 20 11 - 15 25 50 20 40 16 - 20 35 70 30 60 21 - 25 80 115 70 100 26 - 30 100 180 80 150 31 - 40 160 260 120 200 41 - 50 200 400 160 320 51 - 60 280 560 240 480 61 - 70 480 700 440 600 über 70 680 800 600 700

Etwaige Fahrverbote sind natürlich hier noch nicht einkalkuliert. Ebenfalls im Durchschnitt verdoppelt werden die Bußgelder bei Pkw mit Anhänger respektive Fahrzeugen schwerer als 3,5 Tonnen. Nochmals wesentlich teurer wird es für Fahrzeuge mit gefährlichen Gütern und Passagierbussen.

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Interessant ist hier die zusätzliche Kategorie "bis 15 km/h (länger als 5 min)", die offenbar sogenannte "Elefantenrennen" im Blick hat. Bei Pkw mit Anhängern und Fahrzeugen über 3,5 Tonnen sind künftig 160 Euro innerorts (statt 80) und 140 Euro außerorts (statt 70) fällig. 320 Euro (innerorts) und 240 Euro (außerorts) lauten die neuen Tarife für Gefahrguttransporte und Omnibusse. 

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