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BMW M3 und M4 Competition (2022) jetzt erstmals mit xDrive
Verbesserte Beschleunigung durch Allradantrieb

Manuel Lehbrink 
Von: Manuel Lehbrink
19. Apr. 2021 um 11:40 Uhr
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Eigentlich war es uns ja bewusst, dass die xDrive-Versionen kommen würden. Und zwar seitdem BMW im September 2020 die M3 Limousine und das M4 Coupé mit Hinterradantrieb vorgestellt hatte. Jetzt haben wir Gewissheit, denn der Hersteller hat sie nun offiziell debütieren lassen. Dabei bleibt der xDrive-Antrieb den Competition-Versionen vorbehalten ...
Wenn es Ihnen also nichts ausmacht, auf das manuelle Getriebe zu verzichten, dann können Sie sich wahrscheinlich auf einen schönen Performance-Zuwachs freuen, denn die Allrad-Varianten sind anscheinend deutlich schneller als die Competition-Fahrzeuge mit RWD-Antrieb.


Der M3 Competition xDrive und der M4 Competition xDrive sind ausschließlich mit einem von ZF entwickelten Achtgang-Automatikgetriebe erhältlich. Unter der Haube sitzt weiterhin der 3,0-Liter-Reihensechszylinder mit doppelter Turboaufladung. Die Leistung bleibt mit 510 PS und einem Drehmoment von 650 Newtonmetern gleich, aber die Zeit von 0 auf 100 km/h wurde um 0,4 Sekunden auf nur 3,4 Sekunden verkürzt. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 250 km/h begrenzt, aber das optionale M Performance-Paket lockert diese Begrenzung auf 290 km/h.
Einige Leute haben ihre Bedenken darüber geäußert, dass die M-Fahrzeuge in der neuesten Generation schon ziemlich viel Gewicht auf die Waage bringen. Der normale M3 bringt bereits 1.805 kg auf die Waage, der M4 1.800 kg. Die Allradmodelle werden jetzt noch einmal 50 kg schwerer. Doch laut BMW sollen die xDrive-Vorteile der zusätzlichen Masse überwiegen.

Wie? Abgesehen von der schnelleren Beschleunigung steht bei den mit Allradlern das volle Drehmoment "in größerem Umfang sowohl beim Beschleunigen als auch bei dynamischer Fahrweise" zur Verfügung. Der hinterachslastige xDrive leitet das Drehmoment automatisch über eine elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung zwischen den beiden Achsen. Außerdem gibt es ein aktives M-Differenzial zur Verteilung des Drehmoments an den Hinterrädern.
Bei normaler Fahrt mit aktivierter Allrad-Standardeinstellung wird das Drehmoment an die Hinterachse geschickt und nur dann an die Vorderräder geleitet, wenn zusätzliche Traktion benötigt wird. Schaltet man auf 4WD Sport, wird mehr Drehmoment an die Hinterachse geschickt, während 2WD ein reines Hinterradantriebserlebnis à la des größeren Bruders M5 ermöglicht, sofern die dynamische Stabilitätskontrolle ausgeschaltet ist.
Test und Tuning:
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Bestellen können Sie die xDrive-Versionen ab Mitte Mai 2021. Die Markteinführung beginnt dann etwas später im Juli. Ebenfalls später verspricht uns BMW, das Modellprogramm um eine Neuauflage des M4 Cabrios zu ergänzen.
Noch unklar: die Preise. In der Regel verlangt BMW in dieser Fahrzeugklasse aber einen xDrive-Aufpreis von rund 2.500 Euro. So dürfte der M3 Competition xDrive die 90.000-Euro-Marke durchbrechen und das Coupé-Pendant bei etwa 94.000 Euro liegen.
Bildergalerie: BMW M3 Competition xDrive und M4 Competition xDrive (2022)
BMW
- Make: BMW
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