Eine massive Überarbeitung bleibt aber aus ...

Seit dem Debüt der Baureihe im Jahr 1984 ist der Ibiza eine der tragende Säule im Modellprogramm von Seat. Nach 37 Jahren, fünf Generationen und fast sechs Millionen verkauften Einheiten ist er der bislang erfolgreichste Seat. Damit das so bleibt verpasst der spanische Hersteller dem Kleinwagen ein Restyling.

Doch Seat kümmert sich nicht nur um den Ibiza. Zeitgleich wird der ebenfalls geliftete Arona präsentiert. Die Infos zum Seat Arona (2021)-Facelift lesen Sie hier.

Zurück zum Ibiza: Wenn Sie das aktuelle Modell mochten oder besitzen, müssen Sie jetzt übrigens nicht in Tränen ausbrechen, denn das Umstyling des Polo-Vetters ist optisch nicht wirklich umfangreich. So wird aus der fünften Generation lediglich das Update 5.1.

Seat Ibiza (2021) Facelift
Seat Ibiza (2021) Facelift

Die auffälligste Neuerung im Außenbereich sind sicherlich die jetzt serienmäßigen Voll-LED-Scheinwerfer. Kalligraphie-Fans können sich über den Modellnamen auf der Heckklappe im Handschrift-Look freuen und in die Radhäuser steckt Seat dem Ibiza Leichtmetallräder (17 oder 18 Zoll) in einem neuen Design. Die bekannten Ausstattungslinien "Reference", "Style", "Xcellence" und "FR" bleiben erhalten.

Im Innenraum fällt der Unterschied zwischen 5.0 und 5.1 schon etwas deutlicher aus. Eine komplett neue Soft-Touch-Armaturentafel mit einem größeren, schwebenden Infotainmentsystem mit zentralem Display (8,25 oder 9,2 Zoll) und ein neues Nappaleder-Multifunktionslenkrad unterstreichen die neue Designsprache im Innenraum. Hinter dem Lenkrad kommt der Ibiza schon seit 2018 in den Virtual-Cockpit-Genuss mit 10,25 Zoll in der Diagonale. Neu ist hingegen die Ambientebeleuchtung, welche die neu gestalteten Lüftungsdüsen hervorhebt.

Seat Ibiza (2021) Facelift
Seat Ibiza (2021) Facelift
Seat Ibiza (2020)
Seat Ibiza (2020)

Technisch rüstet Seat in Sachen Konnektivität und Assistenz im Ibiza nach. Er verfügt jetzt über "Wireless Full Link", wodurch Android Auto und Apple CarPlay im Innenraum verfügbar sind, während "Seat Connect" die Verbindungen außerhalb des Fahrzeugs verbessert. Spracherkennung ist ebenfalls neu. Genau wie assistenzseitig ein sogenannter "Travel Assist" sowie ein Fahrspur-, Seiten-, Verkehrszeichen- und Fernlichtassistent.

Interessant ist, dass Seat beim gelifteten Ibiza auf MHEV- oder PHEV-Technik bei den Antrieben verzichtet. Hier wird wohl auf die nächste Generation Nummer 6.0 gewartet. So besteht das Angebot aus fünf Benzinern und einem CNG-Motor. Sechs verschiedene Möglichkeiten haben Sie hier.

Den Einstieg markiert der MPI-1,0-Liter-Dreizylinder-Benzinmotor mit 80 PS, 93 Nm und einem Fünfgang-Schaltgetriebe. Direkteinspritzung gibts für die 1,0-Liter-Dreizylinder- sowie den 1,5-Liter-Vierzylinder. Der 95 PS starke 1.0 TSI-Motor, der mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe gekoppelt ist, liefert ein Drehmoment von 175 Nm.

Der stärkste der Dreizylindermotoren mit 110 PS und 200 Nm wird entweder mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe oder einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe DSG erhältlich sein. Der einzige Vierzylinder-Benziner kommt auf 150 PS, die 1,0-Liter-CNG-Version auf 90 Pferde.

Informationen zur Markteinführung hat Seat noch nicht kommuniziert. Preise sind ebenfalls noch nicht bekannt. Aktuell wird man in die Kleinwagen-Welt von Seat ab 15.565 Euro aufgenommen.

Bildergalerie: Seat Ibiza (2021) Facelift