Die High-Performance-Limousine soll auch einen extrem starken Plug-in-Hybrid kriegen

Die Markteinführung des Mercedes-AMG GT 4-Türers liegt zwar noch keine zwei Jahre zurück, dennoch sieht es so aus, als würden die Schwaben ihrer Performance-Limousine bald ein kleines Facelift gönnen. Bei diesem Prototyp handelt es sich um das bisherige Topmodell GT 63 S. Mit ein wenig Tarnfolie an der Frontschürze wurde er außerhalb des hauseigenen Testcenters am Nürburgring erwischt. 

Geht man nach den Bildern, werden sich die äußerlichen Änderungen also hauptsächlich im Bereich der Front abspielen. Der GT 63 S ist ja nun wirklich noch sehr jung, wir erwarten deshalb keine gewaltigen Optimierungen. 

Neben kleineren ästhetischen Kniffen wird es wohl vor allem im Bereich des Infotainments und der Bedienung Upgrades geben. Wie beim jüngsten Facelift der E-Klasse könnte Daimlers MBUX-Infotainmentsystem Einzug halten. Womöglich auch ein überarbeitetes Head-up-Display. 

Wir erwarten die kleine Modellpflege des AMG GT 4-Türers im Laufe des nächsten Jahres. Wann genau, ist noch unklar. Was wir jedoch wissen: Mercedes-AMG arbeitet mit Hochdruck an einer Hybrid-Variante seiner großen Sport-Limo. Im September wurde das Auto, das vermutlich GT 63 S EQ Performance heißen wird, bereits auf der Nordschleife gesichtet. 

Der Über-Plug-in-Hybrid dürfte die Antwort auf Porsches Panamera Turbo S E-Hybrid sein. Aller Voraussicht nach wird er aber deutlich stärker als das 700 PS-Gerät aus Zuffenhausen. Von um die 800 PS aus dem 4,0-Liter-Biturbo-V8 und einem E-Motor ist Gerüchten zufolge die Rede. Zum Vergleich: Der AMG GT 63 S leistet 639 PS und 900 Nm.

Wir und unsere Erlkönigjäger bleiben an dem Thema dran und informieren Sie umgehend, wenn wir Neuigkeiten zum GT 4-Türer und seiner neuen Hybrid-Variante haben.

Bildergalerie: Mercedes-AMG GT 63 S Facelift (2022) Erlkönigbilder