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Vergessene Studien: Renault Zoom (1992)

Dieses Auto konnte man zusammenklappen

Renault Zoom (1992)

Roland Hildebrandt Roland Hildebrandt

Von: Roland Hildebrandt

12. Okt. 2020 um 09:19 Uhr

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Name: Renault Zoom
Premiere: Pariser Autosalon 1992
Technische Daten: Länge zwischen 2,10 und 2,65 Meter, Breite: 1,52 Meter, Elektromotor mit 45 kW (61 PS) Leistung

Hintergrund:

Die erste Hälfte der 1990er-Jahre sah viele Konzepte sehr kleiner Stadtautos. 1991 zeigte VW den Chico, aus dem später der Lupo wurde. 1994 konnte man die ersten Designstudien des Smart bewundern und 1995 sorgte der Opel Maxx für Aufsehen. 

Deutlich ungewöhnlicher als alle drei zusammen, aber dennoch heute kaum noch bekannt ist der Renault Zoom. Er wurde als Konzeptauto auf dem Pariser Autosalon im Jahre 1992 vorgestellt wurde.

Das Besondere am Zoom: Seine Länge konnte zwischen 2.100 mm und 2.650 mm schwanken. Daher auch der Name Zoom ähnlich dem Kameraobjektiv, das kürzer oder länger wird. Die Breite des Zweisitzers lag bei 1.520 mm. Wie funktionierte die Falttechnik? Die Hinterachse schob sich nach vorne, gleichzeitig wurde so der hintere Teil des Fahrzeugs deutlich angehoben. Zum Einsatz kam sie in Parklücken, um zugleich den Ausstieg einfacher zu gestalten.  

Bildergalerie: Renault Zoom (1992)

Renault Zoom (1992)

Angetrieben wurde der Zoom von einem Elektromotor mit 45 kW Leistung, er sollte ähnlich wie später der Smart Fortwo seinen Haupteinsatzort in der Stadt finden. 2 Scherentüren, die auf geneigten Achsen montiert sind, reduzierten den seitlichen Karosseriespielraum auf ein Minimum und machen den Einstieg in den Zoom auch an engsten Stellen leicht möglich.

Der Zoom war ein Konzeptfahrzeug für den Stadt- und Vorortverkehr, das aus der gemeinsamen Forschung von Renault und Matra an modernen Elektroautos entstand. Der Zoom war ein relativ früher Einstieg in die Welt der Stadtflitzer und nutzte neben einem variablen Radstand auch ein elektrisches Antriebssystem.

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Der Motor sollte zu 90 Prozent recycelbar sein. Ein zwischen den beiden Sitzen montiertes Kommunikationszentrum beherbergte ein Freisprechtelefon und eine Steuerung für das Navigationssystem Carminat.

Als geistiger Erbe des Renault Zoom kann der seit 2011 gebaute Twizy gelten. Er ist mit 2,34 Meter ähnlich lang, aber wesentlich schmaler konzipiert.

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