So sieht es aus, wenn ein 1.000 PS starker Ferrari-Hybrid die Grandprix-Strecke von Monaco umrundet

Es war im Jahr 1976. Claude Lelouch zeigte einen französischen Kurzfilm über eine Hochgeschwindigkeitsfahrt an einem frühen Sonntagmorgen in Paris. C'était Un Rendez-Vous ist eines der besten Fahr-Videos, die je gemacht wurden, bewundert vor allem aufgrund seiner Single Take-Technik. Der Film dauerte acht Minuten. 

44 Jahre später wagt Lelouch nun einen neuen Versuch, mit einer Art Fortsetzung seines verehrten Kurzfilms. Er heißt Le Grand Rendez-Vous und Sie können ihn am Anfang dieses Artikels ansehen. 

Le Grand Rendez-Vous ist etwas kürzer als sein Vorgänger, allerdings ist das im Mittelpunkt stehende Fahrzeug auch um einiges schneller. Es handelt sich um den Ferrari SF90 Stradale, Maranellos zweiten Hybrid nach dem LaFerrari.

Formel 1-Fahrer Charles Leclerc feuert das 1.000-PS-Hybrid-Supercar durch die Straßen von Monte Carlo und fährt die Original-Strecke des Monaco Grand Prix mit bis zu 240 km/h.

Laut Ferrari hat Lelouch für die Produktion 17 Mitarbeiter angestellt. Gedreht wurde mit sechs iPhone 11 Pros, neun GoPros und einer Sony Venice-Kamera. Der Film wurde inmitten der Corona-Pandemie im Mai gedreht. Zu der Zeit hätte eigentlich das richtige F1-Rennen in Monaco stattfinden sollen. 

Die Frage ist nun: Welcher Lelouch-Film ist besser? Das Original C'était Un Rendez-Vous oder die Neuauflage Le Grand Rendez-Vous? Sagen Sie es uns in den Kommentaren unter diesem Artikel.

Bildergalerie: Charles Leclerc fährt den Monaco GP in einem Ferrari SF90 Stradale