Einstieg kostet nun nur noch 29.900 Euro

Auf und nieder, immer wieder: An diesen Oktoberfest-Schlager erinnert derzeit die Preispolitik von Nissan beim Leaf. Im Januar 2019 war der Grundpreis um saftige fünf Tausender erhöht worden, nun sinkt er fast ebenso deutlich.

Die neue Einstiegsversion Leaf Visia mit 40-kWh-Akku gibt es ab 29.900 Euro, nach Abzug der Umweltprämie von 6.750 Euro werden daraus 23.150 Euro. Wer die größere Batterie mit 62 kWh bevorzugt, zahlt mindestens 38.200 Euro. Die Preisänderung trat am 1. Mai 2020 in Kraft.

Wie gehabt gibt es zwei Motorisierungen:

  • 40 kWh: 270 Kilometer WLTP-Reichweite, E-Motor mit 110 kW (150 PS) und 320 Nm
  • 62 kWh: 385 Kilometer WLTP-Reichweite, E-Motor mit 160 kW (217 PS) und 340 Nm.

Für diese zwei Grundversionen gab es bisher drei Ausstattungen:

alte Preise (Visia) Leaf (ZE1) MY19 (Acenta) N-Connecta Tekna
40 kWh - 36.800 € - 38.500 € 40.300 €
62 kWh - - - 44.700 € 46.500 €

Die bekannten Ausstattungen werden nun günstiger und für beide Motorisierungen gibt es je eine neue Einsteiger-Ausstattung. Hier die Übersicht mitsamt der neuen Preise:

neue Preise Visia Leaf (ZE1) MY19 Acenta N-Connecta Tekna
40 kWh 29.990 € 33.200 € - 34.900 € 36.700 €
62 kWh - - 38.200 € 39.900 € 41.700 €

Der Umfang der bekannten Ausstattungen Leaf ZE1 MY19, N-Connecta und Tekna wurde nicht verändert. Bei der 40-kWh-Version wurden sie jeweils 3.600 Euro günstiger, außerdem kommt die neue Basisversion Visia hinzu. Ähnlich bei der 62-kWh-Variante (auch "Leaf e+" genannt). Hier sank der Preis der bekannten Ausstattungen um jeweils 4.800 Euro, außerdem gibt es die neue Basisausstattung Acenta.

Nissan Leaf e+
Die Ladeanschlüsse des Leaf: Links CHADeMo, rechts Typ 2

Leaf 40 kWh Visia

Die neue Einstiegsversion für 29.900 Euro verfügt bereits über das so genannte "e-Pedal". Damit kann man in aller Regel ausschließlich mit dem Gaspedal fahren. Aufgeladen wird mit Wechselspannung bis 3,6 kW (Typ-2-Ladeanschluss) oder mit Gleichstrom über den CHAdeMO-Ladeanschluss. Serie ist auch ein Kabel fürs Aufladen an der Haushaltssteckdose (bis 2,3 kW).

Zur Ausstattung gehören eine Klimaanlage, elektrische Fensterheber rundum, elektrisch einstellbare Außenspiegel, ein Audiosystem mit Bluetooth-Freisprecheinrichtung sowie Aux-und USB-Anschlüssen (einer vorn, zwei hinten) und Licht- sowie Regensensor.

Für Sicherheit sorgen ein Antikollisionssystem mit Fußgängererkennung und Notbremsfunktion, ein Spurhalteassistent mit korrigierendem Bremseingriff, ein Fernlichtassistent, ein Totwinkel-Assistent, ein Querverkehrswarner, eine Verkehrszeichenerkennung sowie ein Tempomat.

Leaf 62 kWh Acenta

Die neue Einstiegsversion des Leaf e+ namens Acenta für 38.200 Euro besitzt zusätzlich zu den genannten Features der Visia-Option ein Lederlenkrad, einen Abstandstempomat, 17-Zoll-Alufelgen und blaue Zierleisten an der Frontschürze.

Aufgeladen wird mit Wechselspannung bis 6,6 kW (Typ-2-Ladeanschluss) oder über den CHAdeMO-Anschluss. Ein Mode-3-Kabel (Typ2/Typ2, bis 7,4 kW) sowie eine Wärmepumpe sind ebenfalls Standard. Hier hält auch das Infotainmentsystem NissanConnect EV Einzug. Es bietet einen 8,0-Zoll-Touchscreen, DAB-Radio, Bluetooth-Audio-Streaming, Freisprechanlage, Sprachsteuerung sowie eine Smartphone-Integration. Das integrierte Navi weist den Weg zur nächsten Ladestation, zeigt die Restreichweite an und mehr. Mit der dazugehörigen App lassens ich Klimaanlage und Ladevorgang steuern.

Bildergalerie: Nissan Leaf e+