3D-Modelle vom ID.3, Golf GTI und mehr von allen Seiten angucken

Nach der Absage des diesjährigen Genfer Salons ist der Messestand der Marke Volkswagen jetzt virtuell verfügbar. Interessenten können ab sofort unter https://www.volkswagen.de/de/ specials/geneva-2020.html online von zu Hause aus alle Neuheiten der Marke bis zum 17. April 2020 erleben.

Der virtuelle Messebesuch im Internet ist kostenfrei. Die Seite ist bis zum 17. April 2020 in deutscher und englischer Sprache abrufbar. Der 360-Grad-Rundgang über den virtuellen Messestand ermöglicht es den Fans, zwischen den Autos hin- und herzuwandern und die Modelle von allen Seiten zu bewundern. 

Alle für Genf geplanten Fahrzeuge sowie der Messestand wurden für die Virtual Motorshow modelliert. Im Mittelpunkt stehen der ID.3, der neue Touareg R mit Plug-in-Hybridantrieb und die neuen Derivate des Golf 8: der GTI, der GTD und der GTE.

Der User nimmt an einer geführten Tour über den Messestand teil, man kann diese aber individuell steuern. Dabei helfen eingeblendete Pfeiltasten. Wie bei einem Videospiel muss man dabei darauf achten, dass man nicht an Aufstellern hängenbleibt. Wer Hintergrundmusik nicht mag, kann (anders als auf einer realen Messe) ja den Ton abschalten.

Auch bedienbare Exponate gibt es, mit denen man die Fahrzeuge mit anderen Lackfarben oder anderen Felgen ausstatten kann. Wer sich genauer für ein Fahrzeug interessiert, kann sich auf einer Registrierungsseite eine Volkswagen ID anlegen, um zukünftig personalisierte Angebote zu erhalten.

"Unser erster digitaler Messestand ist nur der erste Aufschlag unseres neuen, nachhaltigen Konzepts für zukünftige innovative Online-Erlebnisse", sagt Jochen Sengpiehl, Chief Marketing Officer von VW. "Die Möglichkeiten der virtuellen Realität auszuschöpfen, gehört zu unserer Digitalisierungsstrategie. Sie wird integraler Bestandteil unseres Erlebnis-Marketings, der gesamten Außendarstellung der Marke sowie der Interaktion mit Kunden und Fans."

Wird es in Zukunft also öfter virtuelle Messen geben und weniger reale? Möglich wäre es, gerade in Zeiten der Corona-Krise. Die 3D-Präsentation eröffnet einen weiteren Weg neben den Video-Präsentationen, die bei vielen Marken den Messeauftritt ersetzten. Schade nur, dass VW damit so spät herausrückt, schließlich hätte die Messe vor einem Monat stattfinden sollen. Vielleicht ist dies aber auch nur ein Probelauf für den Pariser Autosalon, denn auch diese Messe findet wohl höchstens in eingeschränkter Form statt.