Ford plant ein Modell auf VWs elektrischer MEB-Plattform, aber nicht mit Mustang-Logo

Einem kürzlich gestreuten Gerücht zufolge könnte die Partnerschaft zwischen Ford und VW zu einer kleineren Variante des Mustang Mach-E führen. Das Modell sollte demnach auf der elektrischen MEB-Plattform der Wolfsburger basieren. Nun aber hat Ford reagiert und klar gemacht, dass an dieser Meldung absolut nichts dran ist. 

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"Es gibt keine Pläne, einen vollelektrischen Mustang auf Basis von VWs MEB-Architektur anzubieten. Wir bleiben auf dem Kurs, ein MEB-basiertes Elektroauto für unsere europäischen Kunden anzubieten und es gibt Überlegungen für ein zweites. Darüber hinaus kommentieren wir keine Spekulationen über zukünftige Produkte", teilte ein Unternehmenssprecher Ford Authority mit.

Das ursprüngliche Gerücht besagte, dass sich Repräsentanten von Ford und VW im November getroffen haben sollen, um über elektrische Fahrzeuge zu diskutieren und in diesem Umfeld sei die Idee eines kleineren Mach-E aufgekommen. Die unverbindlichen Diskussionen hätten darauf hingedeutet, dass auch das neue Modell ein Crossover sein könnte, allerdings mit einem anderen Design als der größere Bruder. 

Im Juli 2019 verkündete man, dass Ford genügend MEB-Teile erworben habe, um über einen Zeitraum von sechs Jahren 600.000 Elektroautos bauen zu können. Zu dieser Zeit verhandelte man auch noch über die gemeinsame Entwicklung eines E-Autos für den europäischen Markt. Einigung besteht bereits über die Kooperation beim Bau künftiger Nutzfahrzeuge und Pickups. Das beinhaltet auch die Entwicklung der nächsten Generation von VW Amarok und Ford Ranger.

Der eigentliche Mach-E erscheint gegen Ende 2020, Vorbestellungen werden von Ford aber bereits entgegen genommen. Bisher bestellen 80 Prozent der Kunden die Version mit der größeren Reichweite (98,9-kWh-Batterie), 55 Prozent wollen Allradantrieb. Leistungshungrige Kunden erhalten den Mach-E mit bis zu 465 PS und 830 Nm.