VW plant neues GTX-Label für sportliche Elektroautos
GTX soll angeblich neben GTI, GTD und GTE treten
Volkssportler mit drei Buchstaben? "Natürlich GTI", werden die meisten Autofans antworten. Doch es gibt noch andere Antwortmöglichkeiten auf die Kreuzworträtsel-Frage, nämlich GTD und GTE. Bald soll noch das Kürzel GTX hinzukommen, so ein Bericht in Autocar.
Während GTI für sportliche Benziner steht, GTD für sportliche Diesel und GTE für sportliche Plug-in-Hybride, soll GTX die geplanten Sportversionen der Elektroautos schmücken, wie Autocar unter Berufung auf hochrangige VW-Insider meldet.
VW hat sich die neuen drei Buchstaben angeblich bereits schützen lassen. Als erstes Modell soll offenbar die Serienversion des ID Crozz die Zusatzbezeichnung erhalten. Autocar bezeichnet dieses Elektro-SUV als ID.5, was aber noch nicht bestätigt ist; wir haben das Auto bisher als ID.4 bezeichnet, auch ID.3X scheint uns nicht ausgeschlossen, wobei ID.3X GTX nicht mehr gut klingt.
Egal wie das Auto heißen wird, Erlkönige fahren jedenfalls bereits herum, und gerüchteweise ist immer wieder von einer Vorstellung auf dem Genfer Autosalon 2020 die Rede. Die Entwicklung einer stärkeren Version des Modells ist ebenfalls bereits im Gange; diese soll Anfang 2021 vorgestellt werden, so Autocar.
Die Änderungen gegenüber dem normalen Modell werden sportliche Details innen und außen umfassen. Dazu sollen GTX-Modelle immer Allradantrieb haben, was wohl bedeutet, dass sie mindestens zwei Elektromotoren haben werden, einen pro Achse. Wie viel Leistung das bedeutet, ist noch unklar. Eine Möglichkeit wäre der Antrieb des Audi Q4 e-tron Concept. Die Studie hatte vorne einen E-Motor mit 75 kW (102 PS) und hinten einen mit 150 kW (204 PS). Zusammen ergibt das eine Systemleistung von 225 kW (306 PS). Die Studie beruhte auf dem MEB, auf dem wohl auch die Serienversion des ID Crozz aufsetzen wird. Oberhalb der GTX-Modelle könnte es noch ID-Modelle mit dem Kürzel R geben, die bei den Verbrennern noch mehr Leistung haben.
Bildergalerie: VW ID.4 als Erlkönig
Quelle: Autocar
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