Elektro-Crossover wird auf der Tokyo Motor Show gezeigt

Mazdas erstes Elektroauto heißt MX-30. Das besagen Informationen aus der japanischen Zeitschrift CarTop und unser Bild, das im Web aufgetaucht ("geleakt") ist. Bei dem Wagen handelt es sich um eine Designstudie, die am morgigen 23. Oktober auf der Tokyo Motor Show enthüllt wird. Aber die Serienversion soll schon nächstes Jahr auf den Markt kommen. Der Name MX-30 kombiniert die bekannte Buchstabenkombination "MX" (vom legendären MX-5 und anderen Autos) mit der "30" des jüngst gestarteten Mazda CX-30.

Kürzlich hat Mazda einige Detailfotos von dem Elektroauto veröffentlicht, die nicht viel verraten, außer, dass für den Innenraum natürliche Materialien verwendet werden, dass der Wagen am 23. Oktober in Tokio gezeigt wird und wie die Mittelkonsole aussieht:

Bildergalerie: Mazdas Elektroauto (Teaser)

Wesentlich aufschlussreicher ist das unerwartete Bild des Mazda MX-30 Concept. Es zeigt ein sportlich akzentuiertes Crossover-Modell, das noch dynamischer wirkt als der bereits erwähnte CX-30. Noch interessanter macht es die Front-Optik, die eine Weiterentwicklung des bekannten Kodo-Designs zeigt. Bemerkenswert auch, dass es hinten kleine Fondtüren gibt, ähnlich wie beim Mazda RX-8.

Bildergalerie: Die Elektro-Pläne von Mazda

Der MX-30 soll nach den Informationen, die wir bei einer Fahrveranstaltung mit dem Mazda e-TPV erhielten, einen Lithium-Ionen-Akku mit einer Speicherkapazität von 35,5 kWh erhalten. Der Elektroantrieb soll 105 kW (143 PS) und 256 Newtonmeter Drehmoment bieten. An Bord ist ein 6,6-kW-Ladegerät, die Reichweite soll "über 200 km" liegen (was nicht sehr viel ist). Für alle, denen das nicht reicht, soll es eine Version mit einem Wankel-Ottomotor geben, der als Range Extender fungiert. Das heißt, der Verbrennungsmotor liefert über einen Generator Strom für die Batterie nach. Daneben soll es auch noch einen Plug-in-Hybrid und einen seriellen Hybrid geben. Alle diese Versionen sollen unterschiedlich große Batterien und E-Maschinen erhalten:

Mazda, la “giusta misura” dell'elettrico