Laut dem Bericht könnte Rimac ein rollendes Chassis mit Batterien an Bugatti verkaufen

Entwickelt Bugatti ein SUV? Nun, das hängt ganz davon ab, wem man gerade zuhört. Laut den Aussagen, die Bugatti-Chef Stephan Winkelmann vor einigen Monaten getroffen hat, ist die Antwort ein klares Nein. Aus irgendwelchen Gründen jedoch halten sich Gerüchte, wonach ein solches Fahrzeug kommen werde. Und ein neuer Bericht von Automobile heizt die Gerüchteküche nur weiter an. Dort heißt es, dass ein Bugatti-SUV nicht nur möglich sei, sondern dass es als rein elektrisches Auto kommen und sich die Technik dafür beim kroatischen Elektro-Pionier Rimac einkaufen könnte.

Im letzten Monat besuchte VW-CEO Herbert Diess das Bugatti-Hauptquartier im französischen Molsheim, "vermutlich, um zu helfen, die Zukunft der Marke zu skizzieren", wie die Publikation berichtet. Wir wissen, dass Stephan Winkelmann sich ein zweites Auto für Bugatti wünscht. Und der ehemalige Lamborghini-Chef meint damit garantiert kein Crossover, weil er findet, dass es für die Marke nicht angebracht ist. Was Bugatti will und was Bugatti tatsächlich kriegt, das kann am Ende jedoch ziemlich weit auseinander liegen.  

Der Bericht von Automobile besagt weiter, dass Edag dabei helfen könnte, Bugattis vollelektrischen Crossover zu entwickeln. Magna könnte die Produktion übernehmen. Angeblich hat Bugatti in dieser Angelegenheit auch seine Fühler in Richtung Rimac ausgestreckt. Die Verbindung besteht ja durch Konzernschwester Porsche. Ungenannte Quellen haben der Publikation angetragen, dass Rimac bereit wäre, dem französischen Hersteller sein C-Two-Chassis (1.914 PS) inklusive Batterien zu verkaufen. Automobile kommt zu dem Schluss, dass Bugatti planen könnte, etwa 600 Crossover mit einem Startpreis von gut 760.000 Euro zu verkaufen. Modelle, die am Ende ein siebenstelliges Preisschild haben, wären möglich. 

Bildergalerie: Bugatti SUV (Rendering)

Obwohl die Exklusivität zu einem großen Teil für die Anziehungskraft des Unternehmens verantwortlich ist, gibt es bei Bugatti keinen Stillstand. Letzten Monat feierte man die Produktion des 200. Chiron und die Orderbücher sind bis Ende 2021 gefüllt. Es existieren ebenfalls heiße Gerüchte, dass man in Kürze auf der Monterey Car Week ein ein spezielles neues Modell enthüllen wird. Womöglich handelt es sich dabei um eine Art geistigen Nachfolger des legendären EB110 SS.  

Quelle: Automobile