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VW Tiguan: Nächste Generation soll "radikales" Design kriegen
Wenn Sie die kastige Form des aktuellen Modells mögen, haben wir schlechte Nachrichten

Adrian Padeanu 
Von: Adrian Padeanu
2. Aug. 2019 um 15:23 Uhr
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Betrachtet man die schiere Größe von Volkswagen, ist es eigentlich ein Wunder, dass die Kernmarke kein einziges dieser neumodischen SUV-Coupés im Portfolio hat. Wir haben immer wieder Gerüchte über ein Tiguan "Coupé" gehört, sogar schon bevor die zweite Generation des Bestsellers 2015 vorgestellt wurde. Jetzt, knapp vier Jahre später, ist noch immer nichts passiert und so scheint es in dieser Angelegenheit auch zu bleiben. Laut einem Bericht des englischen Magazins Auto Express hat man die Idee für den aktuellen Tiguan verworfen. Allerdings wird man einige der vorgesehenen Design-Kniffe am kommenden Formentor, Seats neuem SUV-Coupé für die abgenabelte Sportmarke Cupra, sehen.
Der aktuelle Tiguan und seine Konkurrenten:
VW Tiguan (2019): Ausstattungen, Motoren, Preise
Die besten Rivalen des VW Tiguan im Vergleich
Und so ganz möchte VW den Gedanken an einen schneidigeren Tiguan wohl doch nicht verwerfen. Wie Auto Express berichtet, werden die Wolfsburger das boxige und eher robuste Design des aktuellen Autos für eine Optik mit mehr Wow-Effekt opfern. Von einem "radikalen neuen Look" ist die Rede. Mit einer "aggressiveren Dachlinie". So soll der neue Tiguan ein emotionalerer Kauf werden.
Hier haben wir die Galerie der Studie CrossBlue von 2013 angehängt, um Ihnen eine bessere Idee davon zu vermitteln, wie die dritte Generation des Tiguan eventuell aussehen könnte.
Bildergalerie: VW CrossBlue Coupe Concept 2013

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Obwohl man ihm auch die SUV-Coupé-Keule überbraten wird, soll der nächste Tiguan nicht all zu viel von seiner Praktikabilität einbüßen. Das Ladevolumen beispielsweise soll in etwas auf dem jetzigen Level bleiben. Auch eine Allspace-Version mit längerem Radstand und um die 25 Zentimeter mehr Fahrzeuglänge ist wieder eingeplant.
Man geht davon aus, dass die nächste Tiguan-Generation im Jahr 2022 auf den Markt kommt. Als Basis soll eine Evolution der aktuellen MQB-Plattform dienen. Den Antrieb übernehmen aufgefrischte Motoren, die man wohl zuerst im neuen Golf 8 sehen wird. Letzterer soll im Oktober seine Premiere feiern. Es ist davon auszugehen, dass mehr und mehr Aggregate über Mild-Hybrid-Technik verfügen werden. Dazu dürften sich zwei Plug-in-Hybride - einer mit etwa 170, der andere mit um die 250 PS - in der Entwicklung befinden.
Unterdessen wird es aber auch mit der aktuellen Tiguan-Generation noch richtig interessant. Die langersehnte R-Performance-Variante soll in Bälde debütieren. Auto Express will aus verlässlicher Quelle erfahren haben, dass der 300-PS-Crossover noch in diesem Herbst vorgestellt wird. Interessanterweise soll sogar schon über die nächste Generation des Tiguan R nachgedacht werden. Mit bis zu 350 PS aus einem Zweiliter-Benziner, Allrad und Doppelkupplungsgetriebe.
Wenn sich das heiße Gerücht über die Sportversion des aktuellen Modells als wahr herausstellen sollte, könnten wir den Tiguan R womöglich schon auf der Frankfurter IAA im September erleben.
Quelle: Auto Express
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