Auf der IAA vor 16 Jahren wollte Kia junge Menschen mit einem Klappdach-Cabrio beeindrucken

Name: Kia KCV-III Concept

Premiere: IAA Frankfurt 2003

Technische Daten: Turbo-Vierzylinder, 146 PS, 190 Newtonmeter Drehmoment

Hintergrund:

Im Jahr 2003 schien es Kia klar zu sein, dass es an der Zeit war, einen Vorschlag zu unterbreiten, der eine potenzielle Kundengruppe ansprechen würde, nämlich die von jungen Menschen in den 20er und 30er Jahren, die in der Generation Y zusammengefasst sind.

Diese Gruppe wurde von allen Menschen vertreten, die zwischen 1977 und 1994 geboren wurden, und machte in diesem Jahr 28 Prozent der nordamerikanischen Bevölkerung aus.

Also präsentierte die koreanische Marke in Frankfurt, was sie selbst als Konzept des "kybernetischen Stils" bezeichnete.

Aus dem Forschungszentrum, das die Hyundai-Kia-Gruppe in Namyang unterhält, stammt das Design des Kia KCV-III Concept, das aus der Feder von Jae-Rim Lee stammt und an das wir uns in unserer Rubrik "Vergessene Prototypen" erinnern wollten. Der Bau der Konzeptstudie wurde von der inzwischen verschwundenen Firma Heuliez, einem französischen Unternehmen, das auf diese Art von Arbeiten spezialisiert war, durchgeführt.

Hinter dem Kia KCV-III Concept verbarg sich ein Auto mit futuristischem und sportlichem Look, mit einer Cabriokarosserie und einem harten, transparenten Dach, das auf Knopfdruck "versteckt" werden konnte, kombiniert mit einer 2+2-Sitzkonfiguration. Alles, um ein Produkt zu erhalten, das "der Automobilindustrie den Spaß zurückgibt".

Tatsächlich, wenn man sich die Linien des Konzepts ansieht, spürt man einen Hauch von Bugatti Veyron. Da wir gerade Heuliez erwähnten: Ob es nur reiner Zufall war, dass genau dort ab Mitte 2004 der ähnlich konzipierte Opel Tigra TwinTop gebaut wurde?

KIA KCV-III Concept (2003)

Unter der Motorhaube des Kia-Prototypen steckte ein turboaufgeladener 2,0-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor mit 146 PS Leistung und einem maximalen Drehmoment von 190 Newtonmeter.

Die Sicherheit spielte auch bei der Entwicklung dieses Fahrzeugs eine wichtige Rolle: Das KCV-III Concept verfügte über Airbags, die in der Lage waren, die Anwesenheit des Fahrgastes zu erkennen oder nicht. Sie modifizierten sogar ihre Leistung, falls der Sicherheitsgurt nicht angelegt wurde.

KIA KCV-III Concept (2003)

Außerdem verfügte er über aktive Kopfstützen, die sich im Falle eines Unfalls bewegten, um Verletzungen zu minimieren, sowie in die Sitze integrierte Überrollbügel. Darüber hinaus bekam das Fahrzeug eine weiterentwickelte ESP-Stabilitätskontrolle, die mit einem Bremsassistenzsystem verbunden ist. Ebenfalls mit an Bord: Licht- und Regensensor.

KIA KCV-III Concept (2003)

Darüber hinaus befindet sich in der Mittelkonsole ein Multimedia-System mit Navigation, DVD- und MP3-Player.

Es ist schade, dass Kia die Studie nicht auf den Markt gebracht hat, wenngleich die koreanische Marke bei Produkten und Design in den letzten jahren enorme Sprunge nach vorn gemacht hat. Aber so ein Cabrio (es muss ja nicht mit Klappdach sein) hätte doch seinen Charme ...

Bildergalerie: KIA KCV-III Concept (2003)