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Renault Mégane R.S. Trophy-R (2019): Technik im Detail

Der Chefingenieur hat uns mehr über das Auto erzählt. Und einen Preis gibt es jetzt auch ...

Renault Megane RS Trophy-R Test

Von: Mael Pilven

Übersetzt von: Roland Hildebrandt

5. Jul. 2019 um 12:50 Uhr

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Es stimmt, dass Renault bei der Enthüllung des neuen Mégane R.S. Trophy-R mit technischen Informationen eher geizig war. Aber ein Treffen mit dem Chefingenieur des Projekts, François-Xavier Delage, schildert uns die Details des Nordschleifen-Rekordfahrzeugs (7:40.100 Minuten).

Renault Mégane R.S. Trophy-R à Monaco

Wie er uns erklärte, wurden bei der Entwicklung des Fahrzeugs, das er klar als "Track Day Car" präsentiert, drei Elemente besonders berücksichtigt:

Gewicht: Wie wir wissen, hat der 2019er Mégane R.S. Trophy-R im Vergleich zum Mégane R.S. Trophy 130 Kilogramm abgenommen. "Wir sind überall ins Detail gegangen, weil es immer noch sehr kompliziert ist, überflüssige 130 Kilogramm in einem Serienauto zu finden", erklärt der Ingenieur und beschreibt nacheinander die verschiedenen Maßnahmen, die zu diesem Gewichtsverlust beigetragen haben. Wenn der Innenraum auch leider nicht geöffnet wurde, konnten wir die Sabelt-Sitze mit 3-Punkt-Gurten sehen. Bestätigt wurde auch, dass die Carbon-Felgen das Gewicht stark verringert haben. Unter ihnen entdeckt man sehr große Keramik-Carbonscheiben des Sportbremsspezialisten Brembo. Öhlins-Aufhängungen sorgen ebenso wie die Akrapovic-Auspuffanlage für eine Gewichtsreduzierung. Noch ein Wort zum Fehlen einer Rückbank: Das ist bestätigt, konnte aber nicht nachgeprüft werden, da das Auto geschlossen war: "Wir sind seit 15 Jahren in diesem Segment, es ist wichtig für unsere Kunden, dieses Abstammung von R26.R, Mégane Trophy und Mégane R.S. Trophy-R zu haben."

Die Rivalen des Mégane R.S. Trophy-R:

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Aerodynamik: Aerodynamisch gesehen zeigt uns der Mégane R.S. Trophy-R am Heck am deutlichsten einen riesigen Carbon-Diffusor. An der Vorderseite entdeckt man im Stoßfänger die früheren LEDs in Form einer Zielflagge. Die Gestalt bleibt erhalten, aber es sind jetzt Lufteinlässe.

Fahrwerk: "Wir haben das vordere und hintere Fahrwerk komplett neu gestaltet", erklärt François-Xavier Delage. "Es ist ein echtes spezifisches Chassis, leistungsorientiert, wirklich für anspruchsvolle Menschen, die in erster Linie Leistung ohne Kompromisse suchen."

Renault Mégane R.S. Trophy-R à Monaco

War Renault Sport sicher, den Nordschleifenrekord von Honda zu knacken? "Du bist dir nie sicher, du bist zuversichtlich, weil du gearbeitet und alles in das Projekt investiert hast, um zu versuchen, erfolgreich zu sein. Danach gibt es immer eine gewisse Unsicherheit. Das ist das Los, im Wettbewerb zu stehen. Das ist die Herausforderung."

Gab es Überlegungen für mehr Leistung? "Nein, es ist wirklich eine Voreingenommenheit und eindeutig im Sinne des Wettbewerbs, die Suche nach Leistung mit den schwierigsten Elementen durchgeführen. Etwa durch Massenreduzierung, die einen direkten Nutzen hat, die Aerodynamik und dann die Effizienz des Fahrwerks."

Renault Mégane R.S. Trophy-R à Monaco

Renault Mégane R.S. Trophy-R à Monaco

Renault Mégane R.S. Trophy-R à Monaco

Es ist jedoch schwer, sich zu Beginn eine noch leistungsfähigere und effizientere Version des Mégane R.S. vorzustellen. "130 Kilo am Auto zu finden ist immer noch eine ehrgeizige Aufgabe, deshalb haben wir in jedem Bereich unser Bestes getan, um unsere anspruchsvollsten Kunden zufrieden zu stellen, die wirklich Leistung wollen", erklärt François-Xavier Delage.

Renault Mégane R.S. Trophy-R à Monaco

Renault Mégane R.S. Trophy-R à Monaco

Und für diejenigen, die sich fragen, ob das Rekordauto dem Fahrzeug entspricht, das ganz normal über die Händler verkauft wird, ist die Antwort einfach: "Alle Trophy-Rs wurden immer in diesem Sinne entwickelt, nämlich das Objekt anzubieten, das den Rekord brechen konnte."

Was das Fehlen einer Sitzbank und die damit verbundene Ungerechtigkeit gegenüber Honda und seinem Rekord auf dem Nürburgring betrifft, da der Nippon-Sportler immer noch Rücksitze hat, erklärt der für den Trophy-R zuständige Ingenieur: "Wir haben diesen Rekord im Geiste gemacht, das Auto zu haben, das wir an Kunden verkaufen werden, die sich auch an den Rekord wagen wollen. So kann sich der Kunde das Fahrzeug am besten aneignen, und auch er kann einen Rekordversuch auf dem Nürburgring ausprobieren."

Einziges Problem: Es werden nur 500 Kunden sein. Und fast alle Exemplare des hierzulande bei gut 60.000 Euro startenden Mégane R.S. Trophy-R sind schon verkauft ...

 

 

Bildergalerie: Renault Mégane R.S. Trophy-R (2019) im Test

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