Offroad-Charme für den kleinen Lastesel

Im März dieses Jahres präsentierte Skoda auf dem Genfer Autosalon das Facelift seines Kleinwagens Fabia. Die Neuerungen fielen relativ dezent aus. Es gibt jetzt ein leicht geändertes Gesicht, neue LED-Scheinwerfer, 18-Zöller und ein Update im Bereich Infotainment. Außerdem strichen die Tschechen alle Diesel aus dem Fabia-Programm. 

Der kleine Fabia Combi ist aber weiterhin erhältlich und das künftig auch in einer Art Cross-Variante. Der neue Fabia Scoutline tut es (zumindst optisch) seinen größeren Scout-Geschwistern wie dem Octavia Scout oder dem Karoq Scout gleich, was im Markensprech bedeutet, dass es einen Frontspoiler in Mattschwarz mit silbernen Applikationen, mattschwarze Radhausverkleidungen und Seitenschweller sowie silberne Außenspiegel und eine silberne Dachreling gibt. Dazu wird auch der Heckstoßfänger mit Diffusor in Mattschwarz und Silber lackiert. In den Radhäusern drehen sich anthrazitfarbene 17-Zöller. Im Gegensatz zu den Vollblut-Scout-Modellen verzichtet der Fabia Combi Scoutline aber auf einen Allradantrieb.

Wenn Ihnen das nichts ausmacht und Sie den Kleinwagen-Kombi mit den tafferen Plastikplanken deutlich schöner finden, dann wird es Sie freuen, dass der Scoutline mit der kompletten Farb- und Motorenpalette der normalen Fabia-Familie daherkommt. Für den Antrieb bedeutet das: Vier 1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner. Zweimal als Sauger mit 60 und 75 PS, zweimal als Turbo mit 95 und 110 PS. Die aufgeladenen Versionen kommen mit Otto-Partikelfilter. Auch als Scoutline bietet der Fabia Combi mit 530 bis 1.395 Liter den größten Kofferraum seiner Klasse. Preise hat die VW-Tochter noch nicht genannt.

Bildergalerie: Skoda Fabia Combi Scoutline