Der Gepäck-Zwilling

Kombis, so möchte man meinen, sind völlig andere Autos als Kleinwagen. Sie bieten viel mehr Platz, werden nicht von urbanen Singles, sondern von Familienvätern gefahren, und dienen völlig anderen Bedürfnissen. Aber ist das wirklich immer so? Bei der neuen Generation des Fabia sind Zweifel erlaubt. Wenn man die am 24. Januar 2015 startende Kombi-Version mit der seit November 2014 verfügbaren Schrägheckvariante vergleicht, kommen einem zweieiige Zwillinge in den Sinn: Natürlich gibt es Unterschiede, aber auch eine Menge Gemeinsamkeiten.

Viel Platz fürs Gepäck
Gemeinsam haben Fabia und Fabia Combi den Vorderwagen und die generelle Optik, den Radstand, das Cockpit und den Großteil der Technik. Auch preislich ist nicht viel Unterschied: Nur 600 Euro mehr verlangt Skoda für den Gepäckspezialisten. Der Fabia Combi ist allerdings über 26 Zentimeter länger und der Kofferraum entsprechend größer: 530 bis 1.395 Liter passen hinein, spürbar mehr als in die Limousine, die 330 bis 1.150 Liter schafft. Wer also den Stauraum braucht, für den ist der Kombi zweifellos die bessere Wahl, selbst wenn das Parken in der Stadt schwerer wird.

Nicht ohne Einlegeboden
Was die Nutzung des Laderaums angeht, so bin ich beim ersten Blick ins Heck des Fabia Combi heftig enttäuscht. Eine etwa acht Zentimeter hohe Schwelle stört am Kofferraumeingang, eine etwa ebenso hohe Stufe ergibt sich durch die umgelegten Sitze. Dergleichen ist für einen Kombi ein No-go. Doch für 140 Euro gibt es einen Einlegeboden, de...