Bugatti-Chef: Die Marke ist bereit für ein zweites Modell
Ein SUV ist wahrscheinlicher als eine Limousine
Bugatti ist neben Isuzu wohl die Marke mit den wenigsten Modellen. Isuzu hat den B-Max, Bugatti den Chiron. In den letzten Jahren gab es immer wieder mal Gerüchte über eine Limousine oder ein SUV. Jetzt scheint es konkreter zu werden. Markenchef Stephan Winkelmann jedenfalls spricht offen über eine Ergänzung der Modellpalette: "Für mich ist die Marke bereit für mehr als ein Modell."
Ein zweites Modell wird es aber nicht sofort geben, da die Muttergesellschaft VW derzeit andere Prioritäten hat. Es werde eine Weile dauern, so Winkelmann, da der Konzern derzeit "signifikante Investitionen in Projekte wie autonomes Fahren und Elektroautos" tätigt.⠀
Bildergalerie: Bugatti Galibier Concept
Welche Art von Auto wird das neue Modell sein? Eine viertürige Superlimousine wie das 16C Galibier Concept von 2009 (Bilder oben) wohl eher nicht. Denn SUVs sind derzeit beliebter. So könnte der neue Bugatti aussehen wie unser Rendering (Bilder unten auf dieser Seite). Die Logik leuchtet ein, aber was ist dann mit dem Erlkönig vom August 2018, der einer Bugatti-Limousine sehr ähnlich sah?
Die offizielle Antwort ist, dass derzeit über verschiedene Karosserien diskutiert wird, wobei die weltweite Kundennachfrage ins Kalkül gezogen werden muss. Winkelmann sagt, dass eine Limousine als Nachfolger des klassischen Royale von 1927 "sehr glaubwürdig wäre, ich weiß, dass das vielen Leuten gefallen würde." Dennoch könnte ein SUV finanziell mehr Sinn ergeben.
Derweil hat Bugatti nach der Enthüllung des rennstreckenorientierten Divo angeblich aber auch noch große Pläne für den Chiron. Anscheinend werden insgesamt drei neue Derivate in Erwägung gezogen: SS, Superleggera und Aperta.
Quelle: Car Advice
Bildergalerie: Bugatti SUV (Rendering)
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