Das ultimative Offroad-Mobil für die Fahrt in die Apokalypse

Der Bugatti Chiron ermuntert mit seiner Spitze von 420 km/h (abgeregelt) zu Fahrten mit verrückten Geschwindigkeiten. Ins Gelände sollte man mit dem 1.500 PS starken Supersportler aber eher nicht fahren. Doch nun hat der Rendering-Künstler Rain Prisk sich vorgestellt, wie ein durchgeknallter Chiron-Besitzer sein Auto auseinanderreißt und es in einen Offroader für die zeit nach der Apokalypse verwandelt. Der Chiron hat bereits Allradantrieb, was Traktionsprobleme im Dreck vermeiden sollte, doch natürlich musste die Bodenfreiheit erhöht werden. Der Unterfahrschutz unterstützt die Offroad-Optik, ist aber eher überflüssig, da der Motor hinter dem Fahrer sitzt.

Prisk rüstet den Wagen vorne mit einer Winde aus und stellt es auf grobstollige Offroad-Reifen. Durch die großen Reifen müssen die Kotflügel erweitert werden. Da der Chiron nicht viel Laderaum bietet, verwendet Prisk einen Dachträger, um Platz fürs Gepäck zu schaffen. Am Träger befestigte LED-Strahler helfen beim Ausstellen des Zelts beim Camping.

Mit diesem Offroader würde es eine Menge Spaß machen, durch die Wüste zu fahren. Doch was, wenn der Schlamm auf den rotierenden Ventilator hinter dem Grill spritzt? Der Chiron ist einfach zu kompliziert fürs Gelände, und wenn etwas kaputtgeht, würde die Reparatur einen Dorfschmied aus Uganda wohl vor Probleme stellen. Schon der Ölwechsel ist beim Chiron unglaublich kompliziert. Um wieviel schwieriger wäre es wohl, den Offroad-Chiron in der sengenden Sonne Afrikas mit einem Schraubenschlüssel zu reparieren? In einer solchen Lage würden wir einen Jeep Wrangler, einen Toyota Landcruiser oder eine Mercedes G-Klasse vorziehen.

Quelle: Rain Prisk via Facebook