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Subaru Forester (2018): Neue Plattform, mehr Platz und Technik

Subarus Flaggschiff sieht nach dem Generationswechsel aus wie davor, ist technisch aber völlig neu

Das ist der neue Subaru Forester

Stefan Wagner Stefan Wagner

Von: Stefan Wagner

29. Mär. 2018 um 12:12 Uhr

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Der neue Subaru Forester soll vor allem da besser sein, wo es Crossover-Käufer am meisten erwarten: beim Platzangebot und beim Kraftstoffverbrauch. Der Forester debütierte soeben auf der New York Auto Show 2018 (28. März bis 9. April) und wird – zumindest in den USA – noch in diesem Jahr auf den Markt kommen.

Wie man den Bildern entnehmen kann, ist Subaru beim Styling keine all zu großen Risiken eingegangen. Der neue Forester sieht nicht gravierend anders aus als der alte. Etwas frischere Formen und Linien, ein neues Leuchtendesign und neue 17- oder 18-Zoll-Räder müssen reichen. Zuletzt hatten wir bereits kritisiert, dass nichts von den extrem spannenden Viziv-Studien, die Subaru seit Jahren auf Automessen präsentiert, in die Serie gelangt. Ein weiterer Beweis gefällig? Bitteschön! Immerhin passiert unter dem Blech relativ viel.

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Der 2018er Forester wechselt nämlich auf die neue Subaru Global Platform (SGP), die wir erstmals beim neuen Impreza und XV sehen konnten. Künftig sollen alle Subarus diese Plattform nutzen. Gut für die Raum-affine Crossover-Kundschaft: Der Forester wächst. Es gibt knapp drei Zentimeter mehr Radstand (2,67 Meter), wodurch sich die Beinfreiheit hinten um 3,6 Zentimeter erhöht. Auch die Kopf- und Schulterfreiheit sollen zulegen. Ebenso das maximale Ladevolumen. Es erhöht sich um etwa 50 auf gut 1.650 Liter. In der Praxis wohl deutlich wichtiger: Die Laderraum-Öffnung wächst um über 13 Zentimeter auf 1,30 Meter und der Kofferraumboden ist flacher. Außerdem öffnen die hinteren Türen weiter und die C-Säule steht steiler. Wer öfter Kindersitze einlädt, wird das zu schätzen wissen.

Es sollte also fast Spaß machen, den neuen Forester zu beladen. Ihn zu fahren, offenbar auch. Obwohl er mit 220 Millimeter Bodenfreiheit auf dem Niveau sehr geländetauglicher SUVs ist, soll er weiterhin eher fahren wie ein Auto. Natürlich kriegen Sie Subarus permanenten Allradantrieb. Was Sie ebenfalls kriegen ist ein Torque-Vectoring-System und drei Fahrmodi (Intelligent, Sport und Sport#). Für den nordamerikanischen Markt wurde der 2,5-Liter-Boxermotor leicht überarbeitet. Er leistet nun 182 PS und 240 Newtonmeter, zwölf PS und drei Newtonmeter mehr als bisher. Gekoppelt ist er mit einem CVT-Getriebe, das auch über einen manuellen Modus mit sieben Gängen verfügt. Hierzulande wurde der Forester bisher mit zwei 2,0-Liter-Benzinern (150 und 240 PS) sowie einem 147-PS-Diesel angeboten. Ob es dabei bleibt, ist noch unbekannt.

Das ist der neue Subaru Forester

Laut Subaru haben die Ingenieure auch daran gearbeitet, Lärm und Vibrationen im Innenraum des Forester zu reduzieren. Ein willkommenes Update, wenn man bedenkt, dass das aktuelle Modell durchaus hemdsärmeliger unterwegs ist als die Konkurrenz. Das Interieur selbst profitiert von komfortableren Vordersitzen, einer Sitzheizung für den Fond, einer serienmäßigen Klimaautomatik und einem integrierten Wlan-Hotspot. Außerdem entfällt die manuelle Handbremse, was den Stauraum in der Mittelkonsole verbessert.

Die Sicherheitssysteme des neuen Forester hat Subaru ebenfalls aufgebohrt. Subarus EyeSight-System mit adaptivem Tempomaten, Notbremsassistenten und Spurhalte-Assistenten ist serienmäßig dabei. Ab Werk kommt der Forester mit einem 6,5-Zoll-Infotainmentbildschirm. Höhere Ausstattungen erhalten einen Acht-Zoll-Touchscreen mit optionaler Navigationsfunktion. Wann der 2018er-Forester nach Deutschland kommt, ist noch nicht bekannt. Die Preise stehen ebenfalls noch nicht fest.

 

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Bildergalerie: Subaru Forester (2018)

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