Passagierkabine zur Kopplung an Drohne oder Fahrwerk

Die Verkehrsprobleme heutiger Großstädte soll die Studie namens „Pop.Up Next“ von Audi, Italdesign und Airbus lösen helfen. Auf dem Genfer Autosalon vom 8. bis 18. März 2018 wird das Vehikel „für die horizontale und vertikale Mobilität“ vorgestellt.

Boden- und Flugmodul
Die Studie besteht aus einer leichten, zweisitzigen Passagierkabine, die sich entweder mit einem Boden- oder einem Flugmodul koppeln lässt. In beiden Modi wird das Vehikel elektrisch und damit lokal emissionsfrei angetrieben. Das Luftmodul hat vier Doppelrotoren mit einem Durchmesser von jeweils 1,78 Meter. Angetrieben werden sie von insgesamt acht Elektromotoren mit einer Gesamtleistung von 160 Kilowatt oder knapp 220 PS. So wird eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h möglich, die Reichweite liegt bei 50 Kilometer.

200 Kilo schwere Kapsel für zwei
Die zweisitzige Kapsel misst 2,65 mal 1,42 mal 1,54 Meter und wiegt 200 Kilo. Wenn man sich auf der Straße vorwärtsbewegen möchte, wird sie an ein Bodenmodul gekoppelt, das heißt, sie wird auf eine Art Fahrwerk gestellt. Dieses ist 3,12 Meter lang und 68 Zentimeter hoch. Die beiden Hinterräder enthalten Nabenmotoren mit zusammen 60 kW (82 PS). Die Reichweite wird mit 130 Kilometer angegeben, die Höchstgeschwindigkeit mit 100 km/h.

Verbesserte Version des Pop.Up
Pop.Up Next ist eine verbesserte Version der Studie Pop.Up vom Genfer Autosalon 2017. Die weiterentwickelte Variante ist deutlich leichter und das Interieur wurde neu gestaltet. Im Innenraum dominiert ein 49-Zoll-Bildschirm, die Mensch-Maschine-Interaktion erfolgt über Sprach- und Gesichtserkennung, Eye-Tracking sowie eine Touch-Funktion.

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