Das ist der neue Opel Combo (2018)
Basis des Hochdachkombis ist nun eine PSA-Plattform
Der alte Opel Combo teilte sich die Plattform mit dem Fiat Doblò, beim kommenden stecken ölige Teile aus dem PSA-Konzern drin. So ist es sicher kein Zufall, dass die neue (fünfte) Combo-Generation kurz nach dem neuen Citroën Berlingo präsentiert wird. Dass der neue Combo Life (so heißt die Freizeitvariante) dem Berlingo in vielem ähnelt, wird also kaum jemanden überraschen.
Wie beim Berlingo gibt es eine 4,40 Meter lange Kurz- und eine Langversion, die 4,75 Meter misst. Beide sind als Fünf- sowie als Siebensitzer verfügbar und haben hinten serienmäßig zwei Schiebetüren. Anders als beim Berlingo, der in Reihe zwei stets drei Einzelsitze hat, kann man beim Combo auch eine Standardbank wählen. Stets lassen sich Isofix-Kindersitze an jedem Platz installieren – laut Opel eine Rarität. Schon die fünfsitzige Kurzversion bietet 597 bis 2.126 Liter Kofferraum, bei der Langvariante sind es 850 bis 2.693 Liter. Ein umklappbarer Beifahrersitz und das separat zu öffnende Heckfenster erleichtern das Beladen.
Ordert man das Panorama-Glasdach, dann findet sich oben in der Mitte des Dachs ein Fach mit Beleuchtung zum Verstauen von Kleinkram. Dazu kommt eine 36 Liter fassende Box, die vom Dach hängend oberhalb der Gepäckraumabdeckung fixiert ist und sich bei geöffneter Heckklappe beladen lässt.
Hochdachkombis haben ihren Ursprung in schnöden Kleintransportern, die ab Ende der 90er-Jahre auch zum Personentransport eingesetzt wurden. Für diese Klasse bietet der neue Combo Erstaunliches in puncto Technik. Die neue Plattform ermöglicht Fahrerassistenzsysteme vom Antikollisionssystem mit Fußgängererkennung über einen Abstandstempomaten bis hin zum Head-up-Display. Eine Verkehrsschilderkennung und ein Spurhalteassistent wird durch die von Astra & Co. bekannte Frontkamera möglich. Flank Guard warnt mithilfe von zwölf Sensoren vor dem seitlichen Touchieren einer Wand. Und durch die Panorama-Rückfahrkamera mit 180-Grad-Sichtwinkel kann man beim Rückwärtsausparken sehen, ob sich Autos oder Radler von rechts oder links nähern.
Die Infotainmentsysteme haben bis zu acht Zoll große Farb-Touchscreens und bieten eine zeitgemäße Smartphone-Anbindung. Elektronische Geräte können über USB-Buchsen in der ersten und zweiten Reihe aufgeladen werden, im vorderen Fußraum findet sich außerdem eine 230-Volt-Steckdose. Als Motoren dürften die gleichen Aggregate wie im Berlingo eingesetzt werden, darunter der 1,2-Liter-Turbo aus dem PSA-Regal und der neue 1,5-Liter-Diesel. Optional ist auch eine Achtstufen-Automatik verfügbar. Messepremiere wird wohl auf dem Genfer Autosalon (8. bis 18. März 2018) sein. Verkaufsstart für den neuen Combo ist noch in der ersten Jahreshälfte 2018, die Preise sind noch geheim.
Bildergalerie: Das ist der neue Opel Combo
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