Variabel wie bisher, aber nun mit C4-Cactus-Optik

Der 1996 als erster Hochdachkombi gestartete Berlingo entwickelte sich zu einem der Topseller von Citroën. Auf dem Genfer Autosalon (8. bis 18. März 2018) wird nun die dritte Generation enthüllt. Es bleibt bei dem hochvariablen Innenraum, die Optik wird jedoch an die aktuellen Modelle angeglichen. So hat der Berlingo nun die gleiche zweistufige Lichtsignatur wie etwa der C4 Cactus. Von diesem übernimmt der Berlingo auch die Airbumps – so heißen die inzwischen markentypischen Luftpolster, die gegen Parkrempler schützen sollen.

Erstmals auch eine Langversion
Wie der Citroën C4 Picasso, der Peugeot 308, der Peugeot 3008 sowie sein baugleicher Zwilling Opel Grandland X basiert auch der Berlingo nun auf der Plattform EMP2 des PSA-Konzerns. Erstmals gibt es den Wagen in zwei Längen. Die Normalversion misst 4,40 Meter – das sind zwei Zentimeter mehr als beim bisherigen Berlingo. Daneben gibt es künftig eine 4,75 Meter lange XL-Version mit mehr Radstand und optionaler dritter Sitzreihe.

100 Liter mehr Kofferraum
Der Innenraum ist flexibel wie eh und je. So lassen sich die drei Einzelsitze im Fond ausbauen. In Kombination mit dem umklappbaren Beifahrersitz entsteht so ein durchgehend flacher Boden mit einer Ladelänge von bis zu 2,70 Meter in der Version M und bis zu 3,05 Meter in der Version XL. Das Kofferraumvolumen der Version M erhöht sich gegenüber dem auslaufenden Berlingo um 100 auf 775 Liter. Dank der separat zu öffnenden Heckscheibe (kennen wir vom Vorgänger) kommt man rasch ans Gepäck heran. Auch das „Multifunktionsdach“ Modutop mit seinen praktischen Ablagemöglichkeiten über den Köpfen der Insassen ist wieder an Bord.

Modernes Cockpit mit 8,0-Zoll-Display
Eingestiegen wird wie bisher über eine von zwei seitlichen Schiebetüren. Diese weisen nun jedoch elektrische Fensterheber auf. Vor allem wirkt aber das Cockpit nun wesentlich moderner. So gibt es nun ein großes 8,0-Zoll-Infotainmentsystem mit Smartphone-Anbindung. Und wer will, kann den Innenraum durch farbliche Akzente in Weiß oder Orange aufpeppen.

Mehr Technik und moderne Motoren
Nachgelegt haben die Franzosen auch in puncto Technik. So gibt es jetzt 19 Fahrerassistenzsysteme, darunter ein farbiges Head-up-Display, ein Abstandstempomat mit Bremsfunktion, eine Verkehrszeichenerkennung, ein Totwinkelassistent, eine elektrische Parkbremse, eine Rückfahrkamera sowie eine Anhänger-Stabilitätskontrolle. Zudem verspricht der Hersteller moderne Motoren. Neben dem 1,2-Liter-Turbobenziner mit 110 oder 130 PS wird auch der neue 1,5-Liter-Diesel (in den gleichen PS-Stufen) angeboten. Neu im Berlingo ist auch das Achtgang-Automatikgetriebe EAT8. Was das Auto kostet, verrät Citroën noch nicht. Marktstart ist aber auch erst in der zweiten Hälfte des Jahres 2018.

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