Opel Combo Life (2018) im Test

Der Weltraum, unendliche Weiten. So heißt es im Vorspann von "Raumschiff Enterprise". Auf Autos bezogen müsste man eher sagen: Der Opel Combo, unendliche Weiten. Seit 1986 haben die Rüsselsheimer einen Combo im Programm. Was als Lieferwagen auf Kadett- und Corsa-Basis begann, hat sich inzwischen zu einem veritablen Familientransporter gemausert. Nun ist die fünfte Generation startklar. Sie nutzt die EMP2-Plattform der neuen Konzernmutter PSA und hat dadurch zwei Brüder: Den Citroën Berlingo und den Peugeot Rifter. Kann der Opel Combo trotzdem eigene Akzente setzen? Wir haben ihn getestet.

Was ist das?

Betrachten wir uns den neuen Opel Combo zunächst von außen: Unser Testwagen ist die 4,40 Meter messende Normalversion, es gibt aber auch eine XL-Version, die sich auf 4,75 Meter streckt und daher besonders gut als Siebensitzer eignet. Besonders an der Frontpartie durften sich die Opel-Designer verwirklichen, während der Rest des Hochdachkombis abgesehen von dem Emblemen seinen französischen Brüdern gleicht. 

Ich öffne die riesige Heckklappe (die Basis hat Heckflügeltüren) und staune: Zunächst über die sehr niedrige Ladekante, dann über die Öffnungsbreite von 1,15 Meter (ausreichend für eine Euro-Palette) und schließlich über den Kofferraum-Schlund. 597 Liter passen bei zweireihiger Bestuhlung hinein, maximal sind 2.126 Liter drin. Wer hier über zu wenig Transportkapazität klagt, sollte sich einen ...