Der neue A1 wird dank MQB länger und geräumiger

A1: Dieser ungewöhnliche Name überraschte im Jahr 2010 so manchen hartgesottenen Audi-Fan. Ein Mini-Rivale auf Basis des VW Polo? Konnte das gut gehen? Es ging. Trotz diverser Startschwierigkeiten kam der A1 spätestens nach der Einführung des fünftürigen Sportback gut in Fahrt. Doch jetzt, acht Jahre später, wirkt der A1 angestaubt. Das weiß auch Audi und erprobt den Nachfolger in den letzten Zügen, wie jetzt ein Erlkönig zeigt.

Gefälliger und gestreckter
Was erkennt man trotz Tarnung? Der neue A1 wirkt gestreckter, gleichzeitig wird das bisherige Design aufgegriffen und nachgeschärft. Damit folgt der kleinste Audi dem Vorbild des VW Polo, bei dem das Motto zumindest optisch lautet: Evolution statt Revolution. Vorne erinnert der A1 jetzt stärker an den A3, hinzu kommt ein Grill im Stil des neuen A8. Am Heck werden die Rückleuchten begradigt und geteilt. Dadurch öffnet die Kofferraumklappe nicht mehr umgreifend wie bislang, was Kunden freuen wird.

Premiere noch 2018
Wie seine technischen Brüder Seat Ibiza und VW Polo wird es auch den A1 wohl nur noch fünftürig geben. Sowohl bei der Länge als auch im Radstand legt der A1 zu: Wir rechnen mit jeweils acht Zentimeter auf 4,06 Meter respektive 2,55 Meter. Innen wird optional das virtuelle Cockpit Einzug halten, ebenso ein großer Touchscreen mit mehr Konnektivität. Bei den Motoren gelten zwei Einliter-Turbobenziner mit 95 und 115 PS als gesetzt, ebenso der 1.5 TFSI mit Zylinderabschaltung und 150 PS. Ganz entfallen wird der Diesel nicht, neu ins Programm rückt aber eine Erdgas-Variante. Näheres zeigt sich spätestens im Herbst 2018, wenn der neue Audi A1 debütiert, eventuell aber auch schon im März 2018 auf dem Genfer Autosalon.

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