Sonderausstattung hilft dem Fahrer beim Rangieren

Groß ist er geworden: Als Limousine misst der Insignia bereits 4,83 Meter. Da kann es selbst versierten Autofahrern schwer fallen, eine passende Parklücke zu finden und dort den Opel hineinzuzirkeln, zumal die Übersicht nach hinten bestenfalls mäßig ist. Abhilfe soll nun ein elektronischer Parkassistent schaffen.

Der Fahrer hat es im Griff
Anders als der Parklenkassistent von VW soll die Opel-Technik den Fahrer beim Einparken unterstützen, ohne ihm das Lenkrad aus der Hand zu nehmen. Das System erkennt im Vorbeifahren Einpark-Möglichkeiten, die nur einen Meter länger als das Fahrzeug sind. Über eine Anzeige im Cockpit werden laut Opel ,intuitiv verständliche" Hinweise zum richtigen Lenkeinschlag sowie den notwendigen Stopp- und Umlenkpunkten beim Rangieren gegeben.

Moderater Aufpreis
Wenn der Autofahrer mit maximal Tempo 30 im Abstand von bis zu 1,8 Meter an einer Reihe längs zur Straße parkender Autos vorbeifährt, kann er das System aktivieren, um eine geeignete Parklücke signalisiert zu bekommen. Sobald die seitlich abstrahlenden Sensoren einen geeigneten Abstellplatz erkannt haben, erhält der Fahrer im zentralen Display ein Signal und wird dann in die Lücke hineingelotst. Über insgesamt zehn Sensoren an Front- und Heckstoßstange erkennt der Insignia mögliche Hindernisse und zeigt entsprechende Lenkhinweise an. Der Aufpreis für das System beträgt 645 Euro. Zum Vergleich: VW verlangt für den Parklenkassistenten im Passat 780 Euro.

Mut zur Lücke