Das ist der neue Bentley Mulsanne

Der Mulsanne ist das Flaggschiff von Bentley. Nun bekommt die große Limousine ein Facelift mit Änderungen an der Karosserie, im Innenraum und mit drei verschiedenen Modellversionen.

Neue Front und neues im Interieur
Die größte Änderung fand an der Front des Mulsanne statt. Dort wurde bis zur A-Säule quasi alles einmal neu gestaltet: die Kotflügel, die Haube, der acht Zentimeter breitere Grill, die Scheinwerfer mit besserer Nachtsicht sowie die 26 Millimeter breitere Stoßstange. Im Interieur zogen neue Sitze, Armlehnen und Türverkleidungen ein. Die Geräuschdämmung wurde verbessert, der Lärmpegel nahm um vier Dezibel ab. Außerdem wurde ein neues Infotainment-System mit Acht-Zoll-Display, einer 60-Gigabyte-Festplatte, Tablets im Fond und einem WLAN-Hotspot verbaut.

Noch mehr Platz
Die drei Modellversionen heißen Mulsanne, Mulsanne Speed und Mulsanne Extended Wheelbase. Der Mulsanne Extended Wheelbase ist für Menschen gedacht, die das Fahren gerne anderen überlassen. Ein 25 Zentimeter längerer Radstand macht den Fond noch geräumiger. Im gewonnenen Platz kommen Fußablagen für die beiden Einzelsitze zum Einsatz, die sich elektrisch verstellen lassen. In der Konsole zwischen den Sitzen finden sich USB-Anschlüsse sowie Becher- und Stifthalter. Optional sind auch ausklappbare Tische erhältlich. Der Mulsanne Extended Wheelbase kommt serienmäßig mit elektrischen Vorhängen im Fond.

Noch mehr Power
Der Mulsanne Speed unterscheidet sich vor allem in der Performance vom normalen Mulsanne. Statt 512 kitzelt Bentley beim Speed 537 PS aus dem 6,75-Liter-V8. Das Drehmoment steigt von 1.020 auf 1.100 Newtonmeter an. Den Standardsprint von null auf 100 legt der Speed mit 4,8 Sekunden rund drei Zehntelsekunden schneller hin als der normal motorisierte Mulsanne, Schluss ist erst bei 305 km/h – neun km/h mehr als beim Standardmodell. Außerdem gibt es beim Speed eine anders abgestimmte Aufhängung mit Sport-Modus.

Premiere in Genf
Der neue Mulsanne wird auf dem Genfer Autosalon (3. bis 13. März 2016) zum ersten Mal dem Publikum vorgestellt. Das Fahrzeug, für dessen Hand-Fertigung rund 400 Stunden ins Land gehen, soll im Sommer an die ersten Kunden ausgeliefert werden.

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