Die Geschichte der Automesse seit 1951

Es ist ein Paukenschlag: Der VDA hat mitgeteilt, dass die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) künftig nicht mehr in Frankfurt stattfinden wird. Im Rennen sind nun Berlin, Hamburg und München.

Dabei glänzten viele berühmte Auto-Neuheiten auf der IAA. Angefangen vom Mercedes 300 und BMW 501 über den Porsche 901 alias 911, Mercedes 600, NSU Ro 80 und diverse Generationen des VW Golf bis zum VW ID.3 war Frankfurt stets die große Bühne.

Dass Frankfurt einmal der Schauplatz glänzender Premieren sein wird, ahnte man in der Messestadt am Main im frühen 20. Jahrhundert noch nicht. Denn die Internationale Automobil-Ausstellung fand zunächst in Berlin statt. Ihre Anfänge lassen sich bis auf das Jahr 1897 zurückführen, als der Mitteleuropäische Motorwagenverein die Ausstellung „ Automobil-Revue“ ausrichtet. Aus diesen überschaubaren Anfängen entwickelt sich schließlich die internationale Leitmesse für Automobiltechnik.

Nach dem Zweiten Weltkrieg an die Messeerfolge aus dem ersten Drittel des Jahrhunderts anzuknüpfen, ist schwer. Erstmals findet im April 1951 wieder eine Automobilausstellung in Deutschland statt, die wirklich internationalen Anspruch hat. Ausgetragen wird sie nicht mehr in Berlin, sondern in Frankfurt am Main. Hier hat auch der Verband der Automobilindustrie e. V. (VDA) seinen Sitz, der die IAA organisiert.

Wir blicken auf fast 70 Jahre IAA in Frankfurt zurück. Dabei geht es uns nicht ausschließlich um die Neuheiten, sondern auch darum, wie sich die Atmosphäre und die Ausstellung im Laufe der Jahrzehnte verändert hat. Gehen Sie mit uns auf Zeitreise!