Neuer Audi RS 3 Sportback und Limousine im Test

Wenn Sie wissen wollen, wie gemein Autojournalisten und andere selbsternannte Experten ein Auto behandeln können, dann sehen Sie sich dafür bitte exemplarisch die bisherige Karriere des Audi RS 3 an. ,Ein fantastisches Auto", heißt es meistens. ,Unsagbar schnell, klanggewaltig und von gottgleicher Qualität, nur leider nicht sehr unterhaltsam zu fahren". Audis Einstiegs-RS war nie ein Liebling der Fahrdynamik-Fraktion. Ich gebe zu, ich sah es bisher ganz ähnlich. In einer Welt voller wild driftender Ford Focus RS und glorreich handelnder BMW M2 sah der frontlastige, etwas stumpfe RS 3 immer ein wenig aus wie der Typ, der um 23 Uhr die Party auflöst. Jetzt aber ist Facelift-Zeit für Ingolstadts kompaktes Kraftpaket und es gibt einige Anzeichen für Besserung.

40 Prozent für neue Limousine
Was ist also alles neu? Nun, die Änderungen außen sind relativ offensichtlich. Der schnellste A3 wird deutlich grüner (falls Sie sich auch spontan verliebt haben, die Farbe auf den Bildern nennt sich Vipergrün) und es gibt deutlich mehr Heckklappe als bisher. Zumindest wenn Sie sich für die neue RS-3-Limousine entscheiden, die Audi dem Sportback nun zur Seite stellt. Man will damit vor allem in den USA und den neuen Märkten punkten. Insgesamt erwartet man einen 60:40-Split zugunsten des Sportback. Weniger gravierend sind die Retuschen an Schürzen und Grill sowie im Innenraum. Nun hat eben auch der RS 3 das großartige 12,3-Zoll-Virtual-Cockpit und ein paar Assistenzsysteme mehr. Außerdem hat ...