,Große Bühne" für den A3

Krasser könnte der Unterschied kaum sein: Kürzlich habe ich den Fiat Tipo getestet, der zu den absolut günstigsten Schrägheck-Kompakten gehört, nun folgt mit dem gelifteten Audi A3 einer der teuersten. Aber nicht nur bei den Preisen, auch bei der Cockpit-Anmutung, bei den Motoren und beim Technikangebot ist die Lücke zwischen dem italienischen Billigheimer und dem bayerischen Besserverdiener-Auto gewaltig. Wie groß genau, das lesen Sie in diesem Test.

Die Änderungen
Neu beim A3 sind ein paar optische Retuschen und eine veränderte Ausstattungspalette: Was früher Attraction hieß, ist nun einfach das (namenlose) Basismodell, aus Ambiente wird ,Design" und aus Ambition wird ,Sport". Außerdem kommen ein paar elektronische Assistenten hinzu und das Virtual Cockpit. Bei den Motoren ersetzt der 1.0 TFSI mit 115 PS den 1.2 TFSI mit 110 PS, während der 2.0 TFSI mit 190 PS den 1.8 TFSI mit 180 PS ablöst. Wer sich nun gleich die Preisliste herunterlädt und nach den neuen Modellen sucht, wird enttäuscht sein. Denn sie enthält nur die altbekannten Motoren 1.4 TFSI, 1.6 TDI und 2.0 TDI mit 150 PS. Mit diesen Antrieben ist der neue A3 bereits bestellbar, die Auslieferung beginnt im Sommer. Die neuen Aggregate kommen ein paar Monate später – genauer konnte es uns Audi auch nicht sagen.

Sportback is king
Das Facelift betrifft alle vier Karosserievarianten: A3, A3 Sportback, Limousine und Cabrio. Ich wähle den Sportback, der überraschenderweise über 70 Prozent der Verkäufe ausmacht, wie mir P...