Der neue VW Touran (2015) im Test

Er ist immer präsent. Fahren Sie einfach 30 Minuten über die Autobahn und ihnen werden mehrere VW Touran begegnen. Oder denken Sie an Bekannte mit Kindern. Was parkt dort oft unter dem Carport? Ein Touran. Insgesamt 1,9 Millionen Exemplare des Kompaktvans hat VW bislang verkauft. In zwölf Jahren allerdings, weshalb eine Neuauflage längst fällig war. Wie fährt sich Touran Nummer zwei?

Mit Mehrwert
Der erste Eindruck: Optisch hat der neue Touran deutlich dazugewonnen. Schlicht, aber ansehnlich lautet die Formel beim Design, einzige Spielerei ist eine Sicke auf Höhe der Türgriffe. Aber einen deutlichen Zugewinn gibt es auch bei den Abmessungen: 4,53 Meter bedeuten ein Längenplus von 13 Zentimetern gegenüber dem Vorgänger. Auch Radstand (plus elf Zentimeter) und Breite (plus vier Zentimeter) legen zu. Besonders der letzte Punkt erleichtert das Parken in engen Lücken nicht wirklich. Besitzer von Normgaragen sollten gewarnt sein. Aber der Touran punktet mit einer guten Übersichtlichkeit, die großen Seitenfenster im Fond bieten ein prima Panorama-Kino.

Platz für sieben
Mit den erwähnten 4,53 Meter sortiert sich der VW Touran jetzt deutlicher zwischen Golf Sportsvan und Sharan ein. Das dem modularen Querbaukasten zu verdankende Wachstum sorgt besonders im Innenraum für großzügige Verhältnisse. Außerdem ist der Touran erstmals auch als Siebensitzer erhältlich. Schiebetüren gibt es hinten nicht, dafür erleichtern sehr breite Portale den Einstieg. Um es vorwegzunehmen: Sofern die Pass...