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Kia EV2 Earth (2026) im Test: Kleine Kante mit Komfort
Der neue Elektro-Einsteiger bietet viel Raum und hohen Fahrkomfort

Bild von: Kia
Benja Hiller 
Von: Benja Hiller
30. Mär. um 10:00 Uhr
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Das Angebot an kleinen Elektro-SUVs zwischen 4,00 und 4,30 Metern Länge wächst unaufhörlich. Kia mischt in diesem Segment nun mit dem neuen EV2 mit. Der Einstiegsstromer misst kompakte 4,06 Meter und startet bei 26.600 Euro.
Die Koreaner versprechen ein ausgeklügeltes Raumkonzept sowie einen gehobenen Fahrkomfort. Damit positioniert sich der Neuling preislich und optisch sehr eigenständig.

Kia EV2 (2026) im Test
Bilder von: Kia

Kia EV2 (2026) im Test
Bilder von: Kia
Karosserie und Platzangebot
Optisch geht Kia EV2 eigene Wege. Die Front trägt das bekannte "Star-Map-Design" der größeren Modelle, am Heck zeigen sich jedoch tief sitzende Rückleuchten. Das klobige, kastenförmige Design täuscht geschickt über die wahren Ausmaße hinweg. Der Wagen wirkt deutlich größer, als er tatsächlich ist. Dieser Eindruck setzt sich im Innenraum nahtlos fort. Die offene Cockpit-Gestaltung ohne durchgängige Mittelkonsole schafft Raumgefühl. Das Auto bietet gute Platzverhältnisse, aber eine eingeschränkte Rundumsicht.
In der von uns gefahrenen Viersitzer-Variante lässt sich der Raum durch eine verschiebbare Rückbank flexibel anpassen. Das Gepäckabteil schluckt bei vorgeschobener Bank beachtliche 403 bis 1.201 Liter. Damit spielt der EV2 fast in einer höheren Liga. Lediglich die Sitze fallen vorne wie hinten etwas weich aus. Wer eine tiefe Sitzposition und viel Seitenhalt sucht, wird hier eher nicht glücklich. Die Bedienung gelingt klassisch über Tasten oder den klaren Touchscreen.
Antrieb und Ladeleistung
Technisch setzt der Kleinwagen auf kleine Batteriepakete und Effektivität. Ein Elektromotor mit 108 kW (146 PS) sorgt für angemessenen Vortrieb. Der Sprint auf 100 km/h gelingt in 8,7 Sekunden. Die 42,2-kWh-Batterie hat eine Reichweite von maximal 317 Kilometern.
29 Minuten sollen es an der Schnellladesäule sein, um den Akku von zehn auf 80 Prozent zu füllen. Die Höchstgeschwindigkeit wird auf 161 km/h begrenzt. Ab Sommer steht zudem eine größere 61,0-kWh-Batterie zur Wahl, die 453 Kilometer ermöglicht.
Fahrkomfort und Preise
Auf der Straße präsentiert sich der kleine Koreaner als äußerst souveräner Gleiter. Das Fahrwerk bügelt Straßenschäden unbeeindruckt weg. Der lange Radstand sorgt für Ruhe im Aufbau, während der Wagen in der Stadt wendig bleibt. Die direkte Lenkung und die weiche Federung führen bei schneller Kurvenfahrt allerdings zu einer spürbaren Seitenneigung der Karosserie. Der Testverbrauch pendelte sich trotz anspruchsvoller Strecken bei 13,9 kWh pro 100 Kilometer ein. Dabei hilft die gute Rekuperation, die auch das Fahren per "i-Pedal" bis zum Stillstand erlaubt.
Die Konkurrenz im Test:
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Der Basispreis für die Ausstattungslinie Light liegt bei 26.600 Euro. Hier sind bereits wichtige Assistenten und eine Klimaautomatik an Bord. Die von uns getestete Earth-Version kostet mindestens 31.290 Euro. Der EV2 grenzt sich bewusst von sportlicheren Konkurrenten ab und legt den Fokus voll auf Komfort und Raumausnutzung. Damit stellt er eine spannende Alternative zu anderen kleinen Stromern dar.
Den ausführlichen Testbericht mit allen Eindrücken und Bildern finden Sie auf InsideEVs.de.
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